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Milch aus Pflanzen als vegane Alternative: Vor- und Nachteile

Milchersatz wird heutzutage immer beliebter. Dafür bieten sich nicht nur Sojadrinks oder -milch als Ersatz für Kuhmilch an. Auch Hafer-, Reis- und Dinkeldrinks stehen als Milchersatzgetränke zur Verfügung.

Die gesundheitlichen Vorteile der Pflanzenmilch

Zu den Vorteilen dieser Milch aus Pflanzen zählt, dass sie weder tierisches Eiweiß noch Milchzucker enthalten, den viele Menschen nicht vertragen. Reis- und Sojadrinks sind glutenfrei, was wiederum vorteilhaft für Menschen mit Zöliakie ist. Darüber hinaus sind die Getränke frei von Cholesterin, bringen dafür aber mehr günstige ungesättigte Fettsäuren mit.

Allergiker und Diabetiker brauchen häufig ebenfalls einen Milchersatz. Auch von strengen Vegetariern und Veganern wird die Ersatzmilch akzeptiert. Sie enthält keine Rückstände aus der Tiermast wie zum Beispiel Medikamente oder Schnellwuchsmittel und gilt als ökologisch einwandfrei. Bei Sportlern stehen die Milchersatzgetränke hoch im Kurs, da sie fettarm und energiespendend sind. Sie enthalten infolgedessen weniger Kalorien als Kuhmilch.

Und hier kommt der Haken: Kalziummangel

Milch aus Pflanzen bzw. Milchersatzgetränken mangelt es an verwertbarem Kalzium. Das brauchen Sie jedoch für die Stabilität Ihrer Knochen und Zähne. Einige Anbieter setzen ihren Produkten deshalb Kalzium zu. Optimal ist das nicht, da künstlich zugesetztes Kalzium unter Umständen das Herzinfarktrisiko erhöhen kann.

Ihr Körper schätzt das Kalzium nicht, wenn es aus künstlichen Quellen stammt. Kalzium aus natürlichen Nahrungsmitteln kann von Ihrem Körper offenbar besser verwertet werden. Der Mineralstoff schützt Ihre Blutgefäße, da er Ihre Blutfettwerte günstig beeinflusst.

Natürliches Kalzium steckt vor allem in Nahrungsmitteln wie Milch und Milchprodukten. Wenn Sie sich ganz ohne diese Produkte ernähren, müssen Sie anderweitig genügend Kalzium zu sich nehmen. Der Mineralstoff steckt beispielsweise in Sardinen, Lachs, Austern, Kohl, Mangold, Brokkoli, Mandeln, Avocado und Tomaten.

Wie werden die pflanzlichen Drinks hergestellt?

Hergestellt wird der Milchersatz, indem das Getreide, der Reis oder das Soja gemahlen wird. Das Mehl wird dann in Wasser eingeweicht, aufgekocht, abfiltriert und pasteurisiert. Reis- und Getreidedrinks wird noch Pflanzenöl hinzugegeben, damit die Flüssigkeit emulgiert, weiß wird und der Kuhmilch ähnlicher sieht.

Abgerundet werden die Getränke meist mit einer Prise Salz, Vanille oder Apfelextrakt. Mango, Banane und Ananas geben den Getränken eine Obstnote. Manchmal werden Soja-, Reis- und Hafermilch auch als Mixgetränk angeboten.

Die Herstellung von Sojamilch stammt aus China und hat dort eine jahrtausendealte Tradition. Einige hundert Jahre später verbreitete sich die pflanzliche Milch auch in Japan, wo sie den Grundstoff für Tofu lieferte. Sojamilch besitzt einen der Kuhmilch vergleichbaren Anteil an Eiweiß.

Verschiedene Alternativen des Milchersatzes

  • Sojamilch darf in Deutschland nur unter der Bezeichnung Sojadrink verkauft werden. Nur Milch vom Tier darf Milch heißen. Der Drink hat einen süßlich-nussigen Geschmack. Soja enthält zudem einen großen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, denen vielfältige gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden. Viele Frauen setzen vor allem auf die hormonähnlichen Pflanzenstoffe, weil sie glauben, dass diese sich auf eine Reihe von Wechseljahrsbeschwerden positiv auswirken sollen. Leider wurde das inzwischen wissenschaftlich widerlegt.
  • Reismilch schmeckt sehr mild und leicht nach Reis. Sie kann ein wässriges und schleimiges Gefühl im Mund auslösen. Reismilch hat einen geringen Eiweißanteil. Außer Meersalz und eventuell Vanillegeschmack wird der Reismilch gerne Seetangextrakt zugefügt, um den Kalziumgehalt zu erhöhen. Reismilch eignet sich zur Herstellung von Eis und zum Kochen.
  • Hafermilch schmeckt deutlich süßlich und nach Hafer. Sie hinterlässt ein angenehmes Gefühl im Mund. Der Drink liefert viel Eisen, Vitamin E und Folsäure. Das ist wertvoll für Vegetarier und Schwangere. Für Menschen mit einer Zöliakie ist er allerdings nichts, denn er enthält Gluten. Positiv ist hingegen sein Anteil an Ballaststoffen, die Ihre Verdauung fördern und Sie schneller satt machen. Die Fettsäurezusammensetzung gilt bei Hafermilch als besonders günstig. Dafür liegt der Eiweißgehalt weit unter dem von Kuh- und Sojamilch.

Generell kann Getreidemilch auch aus Dinkel, Einkorn oder Roggen hergestellt werden. Sie eignet sich auch für das Müsli, als Mixgetränk oder zum Kochen und Backen.

 

 

Astrid S. fragt hierzu: Ich habe meine Ernährung seit einigen Wochen umgestellt und möchte mich gerne vegan ernähren, um das Leid der Tiere nicht zu fördern. Nun vermisse ich aber doch Nahrungsmittel wie Buttermilch oder Quark. Gibt es hier eine vegane Alternative?

Naturmedizin aktuell antwortet:

Liebe Frau S.,

ja, es gibt auch für Veganer Alternativen zu allen Milchprodukten. Wenn Sie sich selbst vegane Buttermilch oder veganen Quark zubereiten möchten, benötigen Sie zunächst Sojamilch bzw. Sojajoghurt. Diese Produkte erhalten Sie inzwischen in jedem normalen Supermarkt und Discounter. Für die Buttermilch fügen Sie der Sojamilch einfach etwas Zitronensaft hinzu und lassen die Milch dadurch leicht gerinnen.

Veganen Quark erhalten Sie wenn Sie Sojajoghurt in einen Kaffeefilter geben und diesen über Nacht in einen Topf stellen, sodass die Flüssigkeit abtropfen kann. Am nächsten Morgen haben Sie dann eine perfekte Alternative zu normalem Quark.

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Alte Kommentare
  • Gia Diorno schrieb am 12.11.2012, 10:21 Uhr

    Dieser Artikel ist äußerst schlecht recherchiert! Sowas sollte verboten werden!

    • Carina antwortete am 26.04.2013, 07:53 Uhr

      Gia, Du hast recht. Der Artikel ist misslungen. Milch für die Knochen, das ist lächerlich. Kuhmilch verursacht Osteoporose. Es gibt genügend Studien die das belegen, und von der Milchindustrie abgewertet werden.

    • Tom antwortete am 20.10.2013, 21:40 Uhr

      Kann dem nur beipflichten;"....Milch liefert Kalzium..." Klar tut sie das. Allerdings in so geringen Mass, dass es nicht erwähnenswert ist und durch andere Nahrungsmittel leicht ersetzt werden kann. Kuhmilch und deren Produkte erzeugen Probleme im menschlichen Körper und ist schwer verdaulich. Kuhmilch ist für Kälber gedacht, nicht für den Menschen. Ist diese Seite von der Milchlobby, die ihre Überproduktion loswerden will?

  • nino gabroso schrieb am 14.11.2013, 19:53 Uhr

    Äußerst schlecht!!!!!!!!!!!

  • Quack schrieb am 15.02.2014, 03:49 Uhr

    Äußerst schlecht... "Milch aus Pflanzen: Bitte mit Umsicht genießen!" Ach zu Kuhmilch kann jeder bedenkenlos zugreifen? (Dazu später mehr.) "Die pflanzlichen Getränke sind ernährungsphysiologisch wertvoll, haben aber einen Pferdefuß: Den Milchersatz-Getränken mangelt es an verwertbarem Kalzium." Aber so ein Mangel haben sie auch nicht. (Dazu später mehr.) "Das brauchen Sie jedoch für die Stabilität Ihrer Knochen und Zähne." Wer denkt beim Milch trinken denn an seine Zähne? "Einige Anbieter setzen ihren Produkten deshalb Kalzium zu. Optimal ist das nicht, da künstlich zugesetztes Kalzium unter Umständen bei Frauen das Herzinfarktrisiko erhöhen kann." Und warum? Werden hier etwa Tatsachen verdreht? Herzinfarktrisiko, vielleicht wegen einem ZUVIEL an Kalzium! "Ihr Körper schätzt das Kalzium nicht, wenn es aus künstlichen Quellen stammt." Aha... Eine Alge ist also künstlich. "Kalzium aus natürlichen Nahrungsmitteln kann von Ihrem Körper offenbar besser verwertet werden." Stimmt so auch nicht, bzw wieder Tatsachen Verdrehung: Expertenantwort von Maike Groeneveld am 14.09.2005 17:26 Uhr "die Aufnahme von Calcium ist von vielen Faktoren abhängig, u.a. von der aufgenommenen Menge und von endogenen Faktoren (Hormonstatus, Vitamin D-Status). Calciumcarbonat beeinflusst die Aufnahme von Calcium jedoch nicht, denn es ist keine unlösbare Verbindung." Achso! So ist das also. Die Säure macht's aus, weniger, dass etwas "künstlich hinzugesetzt wurde". (Woher will der Körper das überhaupt wissen? Ah, Moment, die Sojamilch hat zugesetztes Kalzium, dann mag ich das nicht. Wär es nicht zugesetzt, wäre es jedoch ok."???) Im Organismus vieler Tiere passiert auch nichts anderes, Calciumcarbonat wird durch eine Säure aufgelöst – zB die Magensäure. Menschliche Magensäure besteht zu ca. 0,5% aus Salzsäure. Diese bildet den entscheidenden Schlüssel, um Calciumcarbonat (und andere Substanzen) in seine “Einzelteile zu zerlegen” Ein anderes Produkt enthält nebst der Alge und statt Carbonat ein Calciumcitrat. Diese sind sogar besser bioverfügbar, da sie schon von der Zitronensäure aufgespalten sind/wurden. (Statt, dass das erst durch die Magensäure geschieht.) Nochmal die Experten Antwort von Frau Maike Groeneveld: "Die Bioverfügbarkeit von Calcium, also die Menge, die vom Körper aufgenommen und verwertet werden kann, ist umso höher, je kleiner die aufgenommene Menge an Calcium ist." Soso. Also sollte man lieber weniger Milch trinken bzw Milch, die an sich schon weniger Kalzium enthält! Gut, nochmals zu den anfangs angesprochenen Punkten: Für die Aufnahme von Kalzium ist Magnesium, man könnte sagen, essentiell! "Beispiel ist die Funktion eines speziellen Hormons, das für die Regulation des Calciumhaushalts notwendig ist, das Parathormon. Dieses Hormon ist vor allem dafür verantwortlich, dass Calcium aus der Nahrung verwertet werden kann und dem Körper anschließend zur Verfügung steht. Dabei kann das Parathormon seine Funktion nur mit Hilfe von Magnesium ausüben." Und wie viel Magnesium hat Kuhmilch? Nach Werten der USDA (Agricultural Research Service - United States Department of Agriculture) enthält Kuhmilch pro 100 ml 125 mg Kalzium und 11 mg Magnesium. Sojamilch enthält mindestens doppelt oder dreifach so viel! (Unterschiedlich je nach Sorte. Eine App nennt mir zB standardmäßig beinahe die neunfache Menge.) Kalzium enthält es, wenn nicht zugesetzt, immerhin knapp ein Viertel. Jedoch sollte man beachten, dass ein erhöhter Kalzium (oder Kuhmilch) Konsum für div. Erkrankung (zB Krebs) verantwortlich gemacht werden kann. (Es ist unklar ob es an der Kuhmilch oder am Kalzium an sich liegt, jedoch ist klar sollte man ein "zu viel" vermeiden.) Also lieber die Mengen beschränken bzw niedrig halten. Wer es sich schwer tut, oder nachgewiesener Weise zu wenig aufnimmt kann ganz einfach die Sorte oder die Pflanze wechseln. Die Auswahl ist ja groß genug. (Was man von "Kuhmilch" nicht gerade behaupten kann. Dort gibt es einfach nur die Sorte "Kuh".) Zu beachten ist also, dass man genügend Magnesium zu sich nimmt als Ausgleich für die Kalziummenge "Ein hoher Calciumgehalt der Nahrung hemmt die Magnesium-Aufnahme. Die Magnesiumresorption wird weiterhin durch die gleichzeitige Aufnahme von Phosphor, Fett, Protein und Alkohol gehemmt. Alkohol- und Kaffeekonsum führen zu Magnesiumverlusten des Körpers." oder anders ausgedrückt, dass man nicht zu viel davon aufnimmt, um sein Magnesiumhaushalt nicht zu stören! Schwierig wird es, beim morgendlichen Kaffee, wo die Meisten noch ihre Milch und Mineralstoffräuber "raffinierter Zucker" hinzu geben. Da achtet dann auch keiner auf die Gesundheit!! Aber es wird noch besser: Untersuchungen und Studien haben ergeben, dass Milch dem Körper nicht nur Kalzium spendet, sondern ihm sogar entzieht! Warum das? Zum einen enthält Milch einen sehr hohen Anteil an Phosphor, was die Kalzium Aufnahme hemmt/verhindert. (Wenn ich das so nennen darf.) Quasi als Ausgleich um den Überschuß davon los zu werden. Außerdem wird beschrieben, dass Milch übersäuert, wegen dem tierischen Eiweiß. Um der Übersäuerung entgegen zu wirken, hat der Körper eine effektive Methode gefunden und somit auch nicht auf der Stelle zu verwenden. Er benötigt das Phosphat, welches am Kalzium gebunden ist, und scheidet diese somit aus. "Für Frauen mit einer Zöliakie ist er allerdings nichts, denn er enthält Gluten." Für Männer jedoch schon? Ok, um mal das politisch korrekte beiseite zu lassen. Warum wird darauf nochmals explizit eingegangen? Zöliakie haben die wenigsten. Und diese, die wissen, dass sie es haben wissen selbst schon gut Bescheid. Ebenso wie Erdnuss Allergiker wissen, dass sie keine Erdnüsse essen dürfen. Milchunverträglichkeit ist jedoch ein Thema für sich. Die Meisten wissen nicht, dass sie Laktose intolerant sind, die anderen vertragen Milch(eiweiß) an sich nicht. Ist heute jedoch schwerer nachzuvollziehen, da es ein stark verbreitetes Lebensmittel ist, uns somit hauen sich dies viele Leute immer noch rein, obwohl sie sie gar nicht vertragen. (Und ohne es zu wissen.. Andere wiederum tun dies dennoch weiterhin, auch wenn sie Bescheid wussten.) Hinzu kommen Fälle, bei der auf Milch Unverträglichkeit untersucht wurde (weil es dem Kind schlecht ging), zwar keine gefunden wurde, die kompletten Beschwerden jedoch nach Absetzen jeglicher Milchprodukte abklingen, was solche Untersuchung natürlich umso problematischer macht, da ja daher kaum einer mehr die Milch für das Leiden verantwortlich macht, auch wenn es der Fall wäre! Darum ist ein Milch Konsum viel kritischer zu sehen, als beispielsweise Reis- oder Dinkelmilch. "Dafür liegt der Eiweißgehalt weit unter dem von Kuh- und Sojamilch." Darüber hinaus wissen anscheinend die wenigsten, dass sie einen viel zu hohen Eiweiß Konsum prägen. Ich lag beispielsweise die letzten Tage (sprich, seit meiner Messung) doppelt so hoch, nach meiner empfohlenen Tagesmenge ca. 100 Gramm (oder mehr, vorallem auch aufgrund des Sojamilch Konsums) und das trotz, dass ich Veganer bin, wo ich zum Teil noch mit Krafttraining entgegen wirken kann. (Außerdem möchte ich zunehmen, ziele also bewusst auf einen Kalorien Überschuß). Andere jedoch konsumieren nebenher noch Fleisch und Käse, wie auch Nudeln oder Kartoffeln, womit sie mit Sicherheit auch darüber oder noch höher sind. Zudem habe ich zuvor schon die zu hohe Tiereiweis Problematik angesprochen. (Übersäuerung, Mineralstoff Mangel) Also, wir zählen noch mal zusammen: Ein zu hoher Kalzium Konsum. Welches vom Körper (längerfristig) nicht verwertet wird. Zudem ein viel zu niedriger Magnesium Gehalt. Dafür ein sehr hoher Phosphat Gehalt. Wodurch es (die letzten drei Punkte) zum Mineralstoff Mangel kommen kann. Ein zu hoher Eiweiß Konsum, welcher längerfristig ebenso mehrere Nachteile mit sich bringt (div. Zivilisationskrankheiten, Krebs, Osteoporose, und weitere). Kann Probleme verursachen nicht nur bei Unverträglichkeit oder Laktoseintoleranz. Sondern auch wenn keine Unverträglichkeit festgestellt wurde. Die tierischen Fette sind nochmals ein ganz anderes Thema. (Dennoch kann man sagen, sind somit die Makronährstoffe von Milch nicht gerade erste Wahl, Eiweiß hab ich schon angesprochen, Laktose ist auch nicht gut, und das Fett? Nunja, das gesättigte, Omega-3 freie tierische, mit Cholesterin voll gepumpte Fett, welches fast 50 % der Kalorien ausmacht - ist auch als Fett Quelle mit an die schlechteste Wahl. Das Cholesterin ist nicht förderlich, Stichwort LDL und HDL Cholesterin. Gesättigte Fette sind überall ausreichend vorhanden, beispielsweise auch im Olivenöl.) In konventioneller Milch ist neben Eutersekret noch Blut enthalten (aufgrund der geschwollenen und abgenutzten Zitzen - Mastitis), problematisch somit für Vegetarier. Weiteres ist ein anderes Sekret: Eiter. Das spricht auch für den hohen Gehalt an Eiweiß (8 Tropfen pro Liter). Zudem sind neben den oben angesprochenen Hormonen noch zugesetzte Hormone, Medikamente und Antibiotika enthalten (Wachstumshormone und das andere um die Kühe aufrecht zu erhalten). Um dem ganzen noch eins auf die Spitze zu setzen: Es wurden Untersuchungen gemacht, bei denen Kälber mit konventioneller (also Nicht-Rohmilch) gefüttert wurden. Diese sind schon nach kurzer Zeit verendet. Einfach weil Milch und dessen Nebenerzeugnisse stark denaturiert sind (min 20 Arbeitsschritte, welche noch wenig wären), auch bei Rohmilch. Hier mal ein Überblick: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Milch.svg Das hat nichts mehr von der gesunden, "natürlichen" / "vollwertigen" Milch oder solch einem Lebensmittel zu tun. (Wie denn auch, wenn einerseits Buttermilch bei Butter übrig bleibt oder andererseits Molke bei Käse? Wenn, dann müsste man quer die ganzen Produkte zu sich nehmen um überhaupt im entferntesten von "vollwertigkeit" sprechen zu können.) "Milch aus Pflanzen: Bitte mit Umsicht genießen!" Besser sollte es heißen. "Milch aus Tieren: Am besten gar nicht genießen! Greifen sie doch besser zu den natürlicheren, leckereren*, gesünderen Alternativen! ✓ Hormonfrei ✓ ohne zugesetzte Medikamente und Antibiotika ✓ laktosefrei ✓ ohne Eiter ✓ spendet Mineralien ✓ mit viel Magnesium ✓ kein Kalziumräuber ✓ ohne/niedrig an gesättigten Fetten ✓ zuckerarm/-frei ✓ ohne Cholesterin ✓ fettärmer ✓ gut verträglich ✓ in unzähligen Geschmacksvarianten ✓ wirkt schwach sauer bis basisch ✓ ökologisch vertretbar ✓ moralisch auch ✓ ökonomisch sowieso ✓ und überhaupt VIEL BESSER *Für jeden ist bestimmt min eine Geschmacksvariante dabei, welche zumindest gleichwertig oder noch besser schmeckend ist. PS: An einigen Stellen hätte ich gerne eine Quelle angegeben, jedoch war ich nicht sicher ob dies erwünscht ist / geduldet wird. Darum habe ich es besser gelassen. Steht jedoch etwas in Anführungszeichen lässt sich (sowie zu meinen anderen Aussagen) dies mit einer Suchmaschine finden. ;-) Mit Entigen Grüßen Quack

  • Tanja schrieb am 13.05.2014, 15:00 Uhr

    Angaben im obigen Artikel über Kalzium durch Havardstudie widerlegt: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/28/harvard-milch-von-der-kuh-ist-nicht-gesund/comment-page-1/

  • PeterPaul schrieb am 07.07.2015, 11:04 Uhr

    Herrijeh,- ich bin glücklich das hier kein Kalzium mehr zugesetzt wird ich nehme z.B ein Medikament ein, und darf 2-3 std vorher und nachher keine sehr kalziumhaltigen Lebensmittel zu mir nehmen. Genau aus diesem Grund mag ich ja die Soja-Reis Milch.....weil mir der Cafe am Morgen dann auch besser schmecken kann.

  • claudia schrieb am 02.09.2015, 07:03 Uhr

    Da sieht man einfach sehr gut wohin das geld fliessen soll, in die milchindustrie!!! Koste es was es wolle, auch gesundheitliche probleme, die heute fast jeder kennt Ein ganz schlechter artikel..