Mangelernährung: Testverfahren
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Welche Testverfahren mögliche Defizite zuverlässig nachweisen
Für eine erste Beurteilung reicht es völlig aus, wenn Sie die 8 wichtigsten Vitalstoffe bestimmen lassen
Vitamine und Mineralstoffe sind für Ihre geistige und körperliche Fitness unverzichtbar. Außerdem schützen sie vor schädlichen Umwelteinflüssen und helfen bei Alltagsstress. Fehlen diese Mikronährstoffe, bemerken Sie das meist umgehend: Bei Vitaminmangel sinkt Ihre Leistungsfähigkeit, Sie fühlen sich schlapp, kraftlos und sind anfälliger für Infektionen.
Wenn Sie unter diesen Symptomen leiden, könnte es an der Zeit sein, sich auf einen möglichen Vitalstoffmangel untersuchen zu lassen. Welche Methoden dafür zur Verfügung stehen, was die Untersuchungen kosten und welche Werte Sie unbedingt kennen sollten, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengestellt.
Ungesunde Ernährung oder Darmerkrankungen können zu Mängeln führen
Menschen, die das ganzjährig breite Angebot an frischem Obst und Gemüse nutzen, werden in der Regel ausreichend mit Vitalstoffen versorgt sein. Wichtig ist es außerdem, möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel und ausreichend Milchprodukte zu verzehren. Weiterhin sollten Sie darauf achten, Ihre Lebensmittel möglichst frisch zu kaufen, sie nicht zu lange zu lagern und sie schonend zuzubereiten. Es gibt jedoch Risikogruppen, die häufig zu wenig Vitalstoffe aufnehmen.
Vitalstoffmängel können auftreten bei:
- Menschen mit einseitiger Ernährungsweise
- Rauchern
- Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum
- Schwangeren und Stillenden
- älteren Menschen
- Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen
- Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen (z. B. Schmerzmittel, Antibiotika, Östrogene).
Eine Haarmineralanalyse ist zu ungenau
Wenn Sie zu diesen Risikogruppen gehören, sollten Sie einmal überprüfen lassen, ob Sie noch ausreichend mit Vitalstoffen versorgt sind. Aber Vorsicht, nicht jedes Diagnoseverfahren, das Ihnen angeboten wird, ist auch tatsächlich sinnvoll.
Oft versprechen Werbeanzeigen in der Zeitung, im Internet oder aber in der Apotheke einen kostenlosen Vitamin-Check. Meist stellt sich dabei heraus, dass Sie alle möglichen Mängel haben, die sehr leicht durch die Einnahme von umgehend angepriesenen, völlig überteuerten Vitamin- und Mineralstoffpräparaten zu beheben seien, die angeblich „ganz speziell auf Sie“ zugeschnitten sind. Fallen Sie auf solche Angebote nicht herein.
Nicht empfehlenswert ist auch die so genannte Haarmineralanalyse, denn das Haar steht nicht mit den Körperspeichern im Gleichgewicht; ein Defizit kann so erst spät nachgewiesen werden. Außerdem verfälschen Umwelteinflüsse (z. B. Shampoo) sowie Alter, Geschlecht und Haarlänge die Analyseergebnisse.
Neben der Haaranalyse werden auch noch weitere alternative Nachweisverfahren angeboten, die ebenfalls keine verlässlichen Ergebnisse liefern.
Ungenaue Verfahren sind außerdem:
- angewandte Kinesiologie
- Bioresonanztestungen
- Dunkelfeld-Blutdiagnostik
- Elektroakupunktur nach Voll
- Mikro-Test A (Messung von Körperschwingungen)
Das einzige Labor-Verfahren, das wirklich eine verlässliche Aussage über Nährstoffmängel erlaubt, ist eine Blutuntersuchung.
Lassen Sie nur ausgewählte Werte bestimmen
Ihr Hausarzt kann zwar das Blut abnehmen, ist aber meist nicht für die Analysen gerüstet. Fragen Sie vor der Bestimmung Ihren Arzt oder einen Labormediziner, welche Kosten voraussichtlich auf Sie zukommen. Sie können für eine sehr umfangreiche Blutanalyse zwischen 500 und 1.000 €betragen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur dann, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Erkundigen Sie sich deshalb besser vorher auch bei Ihrer Kasse.
In vielen Fällen reicht es jedoch aus, sich bei der Analyse auf die acht wichtigsten Laborwerte zu konzentrieren. Insgesamt werden Sie dafür weniger als 200 € an Laborkosten bezahlen müssen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Nährstoffe kurz vor, auf die Sie bei der Analyse besonderen Wert legen sollten.
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