Mangelernährung: Chrommangel und Diabetes
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Ein Mangel an Chrom bewirkt eine schwache Toleranz von Zucker, in der Folge können ähnliche Symptome wie beim Diabetes bzw. die Zuckerkrankheit selbst entstehen. Noch ist die Beteiligung von Chrom an der Entstehung von Diabetes nicht lückenlos geklärt. Vermutlich spielt dabei der Glucose-Toleranz-Faktor (GTF) eine Rolle. GTF aktiviert im Körper das Insulin und fördert dessen Bindung an die Zellwände, wodurch Glucose besser in die Zelle aufgenommen werden kann. So kann Glucose rascher aus dem Blut entfernt und verarbeitet werden. Bei einem Mangel an Chrom bzw. an GTF erhöht sich dagegen das im Körper zirkulierende Insulin. Dadurch verringert sich die Toleranz gegenüber Glucose, außerdem steigen die Werte von Cholesterin und Triglyzeriden. Auf diese Weise nimmt Chrom auch Einfluss auf den Stoffwechsel der Fette. Bei niedrigem Chromgehalt im Blut steigt vermutlich das Risiko für die Entstehung der Arteriosklerose. Andere bekannte Folgen eines Chrommangels sind periphere Neuropathien. Nach Chrom-Ergänzungen können die typischen Symptome eines Chrommangels wieder verschwinden.