Light-Produkte: Süßungsmittel
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Light-Produkte
GNL5223
Süßstoffe gehören nicht zu einer bestimmten chemischen Stoffgruppe, da sie entweder künstlich oder aus Pflanzenteilen hergestellt werden. Allen gemeinsam ist, daß sie um ein Vielfaches süßer schmecken als die gleiche Menge Haushaltszucker und keine oder vernachlässigbar wenige Kalorien liefern (letzeres gilt für Aspartam und Thaumatin, die aus Eiweißbausteinen bestehen).
Süßstoffe werden aus mehreren Gründen verwendet: Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht und eignen sich daher für die Diabetikerkost; sie schmecken süß, ohne Kalorien zu liefern, und schädigen die Zähne nicht.
Anwendung im Haushalt
Im Handel sind Süßstoffe oder Süßstoffmischungen in drei Varianten erhältlich. Eine Süßstofftablette entspricht meist einem Würfel Zucker.
Tabletten eignen sich zum Süßen heißer Getränke oder Flüssigkeiten, in denen sie sich schnell auflösen. Ein Teelöffel Flüssigsüße hat die Süßkraft von ca. vier gehäuften Eßlöffeln Zucker. Mit flüssigem Süßstoff lassen sich kalte Getränke zubereiten sowie feste Speisen, die gekocht oder gebacken werden. Streusüßen bestehen aus einer Trägersubstanz, z. B. Maltodextrin oder Fruchtzucker, die mit Süßstoffen „nachgesüßt“ wurde. Sie eignen sich für Obstsalate oder Müslis oder zum Bestreuen von Gebäck. Vor der Verwendung immer die Dosier- und Anwendungsempfehlungen auf der Verpackung beachten!
Süßstoffe unterscheiden sich auch in anderer Hinsicht von Zucker: Da sie weder die Bindewirkung noch das Volumen des Zuckers einbringen, gelingen Rühr- und Biskuitteige nur nach speziellen Rezepten. Mürbe-, Hefe- und Brandteig hingegen lassen sich mit Flüssigsüße gut zubereiten. Werden Konfitüren und Marmeladen mit Süßstoff hergestellt, entfällt der konservierende Effekt des Zuckers. Nach dem Öffnen müssen diese Brotaufstriche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Marinaden und Dressings hingegen sind mit Süßstoff ohne Kühlung länger haltbar, als wenn sie Zucker enthalten.
Beachten Sie das Etikett!
Süßstoffe finden sich in vielen Produkten, z.B. in Milcherzeugnissen wie Joghurt, in Erfrischungsgetränken und Nektaren, in Desserts, Puddings, Speiseeis, in Konfitüren, Kaugummi und Obstkonserven. Erkennbar ist dies auf dem Etikett – „mit Süßungsmittel“ – und in der Zutatenliste, wo Süßstoff allerdings oft nur unter einer E-Nummer auftaucht. Bei Aspartam, das Kranken mit Phenylketonurie schadet, findet sich ein zusätzlicher Warnhinweis auf den Verpackungen der Lebensmittel.
ähnliche Beiträge
- Light-Produkte - Genuss ohne Reue? Warum Sie mit den „leichten“ Nahrungsmitteln sogar noch mehr zunehmen
- Light-Produkte: Generell nicht empfehlenswert?
- Light-Produkte: Genuss ohne Reue? Von wegen!
- Leseranfrage: Light-Produkte sind ein Zunahme-Risiko für Sie
- Light-Produkte: Keine empfehlenswerten Diät-Lebensmittel
- Vorsicht Diät-Falle: Light-Produkte steigern Ihren Appetit
- Light-Produkte können die Fruchtbarkeit hemmen
- Vollmilch hilft Ihrer schlanken Linie
- Leidvolle Light-Genüsse
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kostenlose Newsletter
Gratis Gesundheits-Tipps
per E-Mail
Fang an! Die Jagd nach dem Schweinehund
Raus aus der Bequemlichkeit – Rein in den Fitness-Lebensstil.
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Fang an! Die Jagd nach dem Schweinehund