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Light-Produkte

Light-Produkte: Die Bezeichnung „leicht“ oder „light“ verführt viele zum Kauf von Lebensmitteln für Tagsüber in dem Glauben, sie könnten hier bei gleichen Portionen mit weniger Kalorien auskommen. Unbewusst holen Sie sich damit echte Dickmacher auf den Tisch.

Das, was als „light“ bezeichnet wird, steht im Ermessen des Herstellers. Es kann alles Mögliche bedeuten: leicht bekömmlich, leicht verdaulich, leicht und locker, zuckerfrei, kalorienarm, fettarm, koffeinarm oder kohlensäurearm.

Light-Produkte: Irritierende Zahlenwerte

Die Lebensmittelchemikerin und Biologin Dr. Inge Hoffmann rät: „Lassen Sie sich nichts vormachen, wenn Sie auf einem Light-Produkt scheinbar exakte Zahlen entdecken. So klingt 60 Prozent weniger Fett beispielsweise gut, doch viel zu häufig werden Ihnen statt der tatsächlichen Einsparung nur beschönigende Kunststücke präsentiert.

Meist findet man auf dem Etikett keine eindeutigen Hinweise, worauf sich die Prozentangabe bezieht – auf das Gesamtgewicht oder die Trockenmasse oder gar auf ein vergleichbares Produkt? Besser ist es, diese Lebensmittel zu vermeiden. Light-Produkte sind auch nicht unbedingt gesunde Produkte, denn häufig sind sie mit Zusatzstoffen überfrachtet. Zudem sind sie teurer.“

Alles wird Ihnen „leichter“ gemacht: Käse, Joghurt, Wurst, Mayonnaise, Desserts, Margarine. Aus den Lebensmitteln wird das herausgenommen, was gut schmeckt und nahrhaft ist. Stattdessen kommt in Light-Produkte hinein, was preiswert ist und keinen Nährwert besitzt – Luft, Wasser und einige künstliche Zusätze.

Anders als unser „light-gläubiger“ Verstand lässt sich unser Magen aber nicht betrügen. Nach dem Light-Genuss signalisiert er dem Hungerzentrum: „Wir haben noch nicht genug. Bitte mehr!“ Wird diesem Befehl gefolgt, haben Sie schnell die doppelte Menge verspeist.

Light-Produkte: Süßstoffe können den Appetit anregen

Das Wort „light“ für leicht soll Ihnen suggerieren: weniger Kalorien, weniger Fett, weniger dies, weniger das, weniger Speck auf den Rippen. Versprechen Sie sich von Light-Produkten bloß nicht das Falsche: Diese machen Sie am Ende nämlich eher dicker als dünner. Die Produkte erleichtern höchstens Ihren Geldbeutel und kurzfristig Ihr Gewissen.

Ob Wurst, Käse, Joghurt, Kartoffelchips oder Margarine – inzwischen gibt es fast alle Lebensmittel auch in fettarmer und kalorienarmer Variante. Doch leider nützen sie Ihnen beim Abnehmen nichts, denn Ihr Körper lässt sich nicht täuschen. Er verführt Sie einfach dazu, mehr davon zu essen oder sich die fehlenden Kalorien anderweitig „zu organisieren“, so dass Sie am Ende sogar noch zunehmen, wenn Sie Light-Produkte essen.

Dem Süßstoff wird also nachgesagt, dass er den Appetit anregt und letztlich zur Völlerei führt. In der Schweinezucht werden Süßstoffe verfüttert, um das Schlachtgewicht der Tiere zu erhöhen. Süßstoff findet sich nicht nur in Getränken, sondern in immer mehr Lebensmitteln wie Gewürzgurken, Rollmöpsen und einer Reihe von Fertiggerichten. Man schmeckt sie mit Süßstoff ab, weil dieser wesentlich billiger ist als echter Zucker und leichter zu verarbeiten.

Die Annahme, durch die Verwendung von Süßstoffen werde man automatisch schlank, ist ein Irrglaube: Denn wenn wir Süßstoff essen, reagiert unser Körper wie auf echten Zucker. Berührt unsere Zunge etwas Süßes, stellt sich der Körper auf Zucker ein. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, um den erwarteten Zucker abzubauen.

Kommt aber kein Zucker, baut das Insulin den Blutzucker ab. Es kommt zu einer Unterzuckerung, Sie brauchen dringend etwas Süßes. Haben Sie gerade beim letzten Teebecher Kalorien gespart, stürzen Sie sich wahrscheinlich heißhungrig auf den nächstbesten Schokoriegel. Also: Wenn schon süß, dann lieber richtigen Zucker und den in Maßen.

Zudem fördern sie ein falsches Essverhalten. Statt die Ernährung bewusst und langfristig umzustellen, wird allzu schnell noch eine zusätzliche „leichte“ Scheibe Wurst oder Käse auf das Brot gelegt. Darüber hinaus enthalten viele als besonders fettarm beworbene Milchprodukte wie etwa Joghurt große Mengen Zucker und andere unappetitliche Dinge.

Denn um ein Light-Produkt herzustellen, bedarf es größerer lebensmitteltechnologischer „Umbaumaßnahmen“ der normalen Nahrungsmittel. Light-Produkte sind immer Kunstprodukte, die stark bearbeitet sind. Zwar sind sie fettarm, doch wo der Geschmacksträger Fett fehlt, muss Ersatzgeschmack her.

Die Verwendung von Zusatzstoffen in Form von Süßstoffen, Aromastoffen, Stabilisatoren und Geschmacksverstärkern steigern zumeist den Appetit und führen dazu, dass Sie dann doch mehr essen. Sie können ein gesundes Essverhalten negativ beeinflussen und Ihrer Gesundheit schaden. Versuchen Sie lieber, Ihre Ernährung umzustellen und bei der Bewegung zuzulegen, wenn Sie etwas abspecken wollen.

Die negativen Auswirkungen von Aspartam

Ohne künstliche Süße geht es in Ihrem Leben nicht? Achten Sie zumindest darauf, welche Süßstoffe Sie zu sich nehmen und machen Sie dabei um Aspartam einen großen Bogen. Dieser Süßstoff versteckt sich auch hinter Handelsnamen wie „Nutra Sweet„. Forscher machen ihn dafür verantwortlich, dass er Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer oder Multiple Sklerose verschlechtert.

In Amerika erschien 1995 eine Liste von der US-Gesundheitsbehörde, die 671 verschiedene nachteilige Wirkungen von Aspartam aufführte. Dazu zählten:

  • Asthma
  • Brustschmerzen
  • Schlafstörungen
  • epileptische Anfälle
  • Zittern
  • Schwindel

Entstehung eines Nervengifts durch den Süßstoff

Laut amerikanischen Wissenschaftlern ist wahrscheinlich das Methanol im Aspartam Schuld an diesen negativen Wirkungen. Dieser Inhaltsstoff löst sich, wenn Aspartam im Dünndarm auf das Enzym Chymotrypsin trifft. Das Methanol wiederum zerfällt in das bekannte Nervengift Formaldehyd. Angeblich gelten 7,8 mg Methanol pro Tag als ungefährlich für den Körper.

Wenn Sie nur einen Liter Limonade trinken, die mit Aspartam gesüßt ist, entstehen im Körper 56 mg Methanol. Nehmen Sie dazu aspartamhaltige Speisen zu sich, die Sie über 30 °C erhitzen, entsteht „freies Methanol“. Es beschleunigt die Umwandlung in Formaldehyd und vervierfacht seine Wirkung.

Zudem verbinden sich die beiden Komponenten Methanol und Formaldehyd im Körper möglicherweise mit Nahrungsbestandteilen zu Tetrahydro-Isochinolinen. Diese Stoffe wirken wie Tranquilizer und machen Sie unter Umständen süchtig.

Erhöhtes Krebsrisiko durch Aspartam

Nach einer dreijährigen Untersuchung der Europäischen Ramezzini-Stiftung für Krebsforschung in Bologna (Italien) erhöht Aspartam das Risiko für Blutkrebs sowie für Nierenkrebs und Hirntumore im Tierversuch. Verwenden Sie statt zweifelhafter Süßstoffe den reinen Naturstoff Stevia, den Sie problemlos im eigenen Garten ziehen können.