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Vorsicht: Künstliche Süßstoffe machen schneller dick als Zucker!

Die Rechnung scheint bestechend einfach: Ein Stückchen Würfelzucker enthält zehn Kalorien, eine Tablette Süßstoff gar keine. Folglich macht Süßstoff schlank. Doch Ihr Stoffwechsel sieht das anders und legt ordentlich Pfunde zu, wenn Sie zu viel künstliche Süße zu sich nehmen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Süßstoffe sind keine Lösung!
  2. So reagiert Ihr Körper auf Süßstoffe
  3. Auf dem Markt zugelassene Süßstoffe
  4. Aspartam: Wie gefährlich ist der Süßstoff?
  5. Kein Gewichtsverlust durch Süßstoffe
  6. Süßstoff als Auslöser von Kopfschmerzen

Zuckersorten© Africa Studio - Fotolia

Süßstoffe sind keine Lösung!

Cola, Gebäck, Eis oder Schokolade sind zucker- und damit kalorienhaltige „Sünden”. Damit aber auch Abnehmwillige darauf nicht verzichten müssen, hat sich die Lebensmittelindustrie einen Trick einfallen lassen: Künstliche Süßstoffe anstatt Zucker sorgen in Light-Getränken und Diät-Produkten für den süßen Geschmack ohne Kalorien. Allerdings stehen Zuckerersatzstoffe wie Aspartam und Saccharin immer mehr in der Kritik: Sie sollen unter anderem Heißhunger auslösen und begünstigen damit letztendlich Übergewicht, anstatt es zu verhindern.

Vielleicht kennen Sie das: Trinken Sie ein Light-Getränk, so stellt sich kurz danach ein starkes Verlangen nach Süßem ein. Süßstoffe stimulieren das Belohnungssystem in Ihrem Gehirn nicht im gleichen Maße wie Zucker. Die Folge: Ihr Körper will die ihm zunächst vorgetäuschte Zuckeraufnahme schnell mit echtem Zucker nachholen. Das haben im Jahr 2014 unter anderem Wissenschaftler der Universität Utrecht in den Niederlanden mithilfe von Hirnscanner-Untersuchungen festgestellt.

So einfach ist es nicht…

Jahrelang schien es die perfekte Lösung zu sein: einfach Süßstoffe statt Zucker verwenden. Der Grund sprach für sich, denn Süßstoffe haben keine Kalorien und wirken nicht direkt auf den Blutzucker. Doch so einfach ist die Sache nicht. Süßstoffe erhalten Ihre Sucht auf Süßes. Sie überdecken Ihre natürlichen Geschmacksknospen genauso wie normaler Haushaltszucker. Noch dazu bringt übernatürliche Süße Ihren Appetit durcheinander. Ein israelisches Forscherteam hat gezeigt, dass Süßstoffe eine konkrete Gefahr für Ihren Blutzuckerspiegel darstellen und direkt Diabetes auslösen können (Suez, Korem, Zeevi et al.: Artificial sweeteners induce glucose intolerance. Weizmann Institut, Rehovot/Israel, September 2014).

Das Problem liegt darin, dass Süßstoffe Ihr Mikrobiom stören. Damit bezeichnen Mediziner die Gesamtheit aller Bakterien, die im Darm leben. Ohne diese Bakterien würde Ihre Verdauung sofort zusammenbrechen. Durch die Süßstoffe wird Ihr Mikrobiom gestört: Ihr Darm pumpt mehr Kohlenhydrate in Ihr Blut und der Blutzucker steigt. Der genaue Mechanismus dafür liegt noch im Dunkeln. Forscher gehen aber davon aus, dass die Süßstoffe die Lebensgrundlage der unzähligen Bakterien in Ihrem Darm verändern. Diese Bakterien sind für Ihre Verdauung unabdingbar. Wahrscheinlich veranlassen die Süßstoffe die Bakterien dazu, Kohlenhydrate in der Nahrung schneller und gründlicher zu verdauen. Also steigt Ihr Blutzucker doch.

So reagiert Ihr Körper auf Süßstoffe

Der süße Geschmack löst bereits auf Ihrer Zunge einen Reflex aus. Er regt die Bauchspeicheldrüse an, Insulin auszuschütten, nach dem Motto „Gleich gibt’s was Süßes“. Denn der süße Geschmack wird von der Bauchspeicheldrüse mit Zucker gleichgesetzt, sie kennt den Unterschied zwischen Süßstoff und Zucker nicht. Das eilig ausgeschüttete Insulin läuft dann aber zunächst ins Leere, weil Süßstoff keinen Blutzucker liefert, den das Insulin abbauen könnte. Da greift das Insulin auf den vorhandenen Blutzucker zurück, Ihr Blutzuckerspiegel sinkt und Ihr Körper antwortet darauf mit Heißhunger. Das heißt: Süßstoff macht hungrig.

Süßstoff wirkt zudem langfristig appetitanregend. Das bestätigen viele wissenschaftliche Untersuchungen: In einer Studie wurde zum Beispiel der Einfluss verschiedener Joghurtsorten auf Nahrungsaufnahme und Appetit erforscht. Es zeigte sich, dass diejenigen, die den Joghurt mit Süßstoff gegessen hatten, im Tagesverlauf am hungrigsten waren und auch am meisten aßen. In der Schweinemast werden Süßstoffe schon seit Jahren zur Gewichtssteigerung eingesetzt.

Süßstoffe sind gesundheitlich nicht unbedenklich

Einige Süßstoffe gelten allgemein als gesundheitlich unriskant, andere werden unterschiedlich bewertet. Süßstoffe sind ausdrücklich für bestimmte Lebensmittel nur in begrenzten Mengen zugelassen. Sie werden auf chemischem Weg hergestellt beziehungsweise aus Pflanzen oder Mikroorganismen isoliert und dann einzeln oder in Kombinationen verwendet.

Die künstliche Süße finden Sie in etlichen verarbeiteten Lebensmitteln, so zum Beispiel in Limonaden, Gewürzgurken, Fischmarinaden oder Joghurt. Auf den Zutatenlisten und Etiketten verstecken Sie sich hinter den E-Nummern. Im Handel sind sie für die Verwendung zu Hause als flüssige Tafelsüße, in Tablettenform oder als Streusüße erhältlich.

Auf dem Markt zugelassene Süßstoffe

  • Saccharin (E 954) und Cyclamat (E 952): Beide Süßstoffe werden kritisiert, weil sie im Tierversuch zu Blasenkrebs führten. Für den Menschen konnte dieses nicht nachgewiesen werden. Da beide Süßstoffe im Körper nicht abgebaut werden, ist langfristig gesehen jedoch ein gewisses Risiko nicht auszuschließen. Saccharin kann eine Resistenz gegen Antibiotika nach sich ziehen, Cyclamat den Blutdruck erhöhen.
  • Aspartam (E 951): Dieser Süßstoff besteht aus den Eiweißbausteinen Phenylalanin und Asparaginsäure. Er kann im Körper abgebaut werden. Seine gesundheitlichen Risiken werden unterschiedlich bewertet. Schädliche Auswirkungen können nicht wirklich ausgeschlossen werden. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass er Leiden wie Parkinson, Alzheimer oder Multiple Sklerose verschlechtert. Beim Abbau von Aspartam im Körper entsteht Formaldehyd, das als Nervengift bekannt ist und in Verbindung mit bestimmten anderen Nahrungsbestandteilen süchtig machen kann.

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  • Acesulfam K (E 950): Das ist ein rein synthetischer Süßstoff, der vom Körper aus dem Darm aufgenommen, aber nicht verstoffwechselt wird. Er wird unverändert mit dem Urin wieder ausgeschieden.
  • Neohesperidin-Dihydrochalcon/ Neohesperidin-DC (E 959): Dieser Süßstoff wird aus Zitrusschalen gewonnen. Er hat einen lakritzähnlichen Beigeschmack und wird meist in Kombination mit anderen Süßstoffen verwendet. Er kann geschmacksverstärkend wirken und bittere Geschmacksnoten überdecken. Neohesperidin-DC wird in geringen Mengen vom Körper aufgenommen und abgebaut.
  • Thaumatin (E 957): Den Grundstoff für diesen Süßstoff liefern zurzeit noch die Beeren der westafrikanischen Katemfefrucht. Thaumatin wird als Eiweißstoff im Körper abgebaut und wird als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

Aspartam: Wie gefährlich ist der Süßstoff?

Im Jahr 1965 forschte der amerikanische Chemiker James L. Schlatter an einem Mittel gegen Geschwüre: Intensiv experimentierte er mit Aminosäuren. Während der Laborarbeit durchsuchte er eines Tages seine Unterlagen. Um nach einem Blatt zu greifen, leckte er einen Finger ab. Plötzlich wurde er von einem extrem süßen Geschmack überrascht: Per Zufall hatte er einen Süßstoff kreiert, der später als Aspartam bekannt werden sollte.

Mittlerweile ist der Stoff weltweit über 9.000 Produkten beigesetzt. Wenn auf einer Lebensmittel-Verpackung „Light„, „Wellness“ oder „Zuckerfrei“ zu lesen ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie Aspartam zu sich nehmen. Bei Industrie und Verbrauchern ist die Substanz ausgesprochen beliebt: Im Vergleich zu anderen Süßstoffen hat Aspartam keinen bitteren Beigeschmack. Übrigens: Auch hinter den Bezeichnungen „NutraSweet“, „Canderel“ oder „E 951“ verbirgt sich der Süßstoff Aspartam.

So viel Aspartam steckt in Lebensmitteln

  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Brotaufstriche, Marmeladen, Konfitüren, Gelees: maximal 1.000 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Getränke: maximal 600 mg / Liter
  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Desserts (z. B. Joghurt): maximal 1.000 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • energiereduzierte bzw. zuckerfreie Süßwaren (z. B. Kaugummis): maximal 2.000 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • Obst- und Gemüsekonserven: maximal 300 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • Fisch-, Meeres- und Weichtierkonserven: maximal 300 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • Knabbergebäck aus Getreide oder Nüssen: maximal 350 mg / Kilogramm Lebensmittel
  • alkoholhaltige Light-Getränke: maximal 600 mg / Kilogramm Lebensmittel

Die Wirkung von Aspartam

Seit 1990 ist Aspartam auch in Deutschland zugelassen. Etwa genauso lange herrscht eine gewisse Verunsicherung in der Bevölkerung, denn der Süßstoff steht massiv in der Kritik. Verbraucherschutzorganisationen sagen ihm nach, krebserregend oder schädlich für das Nervensystem zu sein.

Die drei Grundbausteine von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure sowie der Alkohol Methanol. Mit der Nahrung aufgenommen, zerfällt Aspartam in Ihrem Körper in diese drei Ausgangsstoffe. Aspartam steht im Verdacht, für Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Gedächtnisprobleme verantwortlich zu sein. Darauf deuten zumindest vereinzelte Untersuchungen hin, jedoch gibt es keine Studie, die dies mit großer Probandenzahl bestätigen könnte.

Kein Gewichtsverlust durch Süßstoffe

Studien zeigen, dass es zu keiner konkreten Gewichtsabnahme kommt, wenn Süßstoffe verwendet werden (siehe dazu zum Beispiel Qing Yang et al.: „Gain weight by going diet? Artificial sweeteners and the neurobiology of sugar cravings“). Oder fragen Sie übergewichtige Menschen, die Light-Getränke verzehren, ob Sie damit tatsächlich abgenommen haben. Es wäre schön, wenn Süßstoffe helfen könnten, doch immer mehr wird klar, dass Süßstoffe nicht helfen, sondern sogar schaden.

Ursache und Wirkung sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Ein Beispiel kennen Sie aus der eigenen Küche: Wenn Sie Zwiebeln schneiden, tränen Ihre Augen. Das können Sie auch nicht verhindern, wenn Sie eine Taucherbrille tragen. Es ist Ihre Nasenschleimhaut, die die Ausdünstungen der Zwiebeln aufnimmt. Und Ihre Nasenschleimhaut regt Ihre Augen zur Tränenbildung an.

Süßstoff als Auslöser von Kopfschmerzen

Auch für Kopfschmerzen soll der Süßstoff verantwortlich sein, das zeigte zumindest eine Untersuchung der Universität von Washington in Seattle (USA), die bereits in den 1990er Jahren durchgeführt wurde: Insgesamt 32 Probanden erhielten über sieben Tage hinweg täglich entweder 30 mg Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht und Tag oder ein wirkstofffreies Kontrollpräparat (Placebo).


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An Tagen der Aspartameinnahme hatten 33 Prozent der Probanden Kopfschmerzen, an den Placebotagen nur 24 Prozent. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Teilnehmerzahl wird jedoch auch diese Untersuchung von einigen Wissenschaftlern nicht ganz ernst genommen. Die Liste der Kritikpunkte ist damit jedoch noch nicht beendet: Methanol, das bei der Aspartamaufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus weiter und zwar in Formaldehyd und Ameisensäure. Und Formaldehyd gilt als erbgutverändernde Substanz, die eine Krebserkrankung auslösen kann.

Krebsverdacht nicht eindeutig geklärt

Immer wieder wird ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Aspartam-gesüßten Lebensmitteln und der Entstehung von Krebserkrankungen diskutiert. So auch aufgrund einer im Jahr 2005 veröffentlichten Studie des Ramazzini-Instituts in Bologna (Italien). Wissenschaftler hatten Ratten mit geringen Dosen von Aspartam gefüttert und sie bis zu ihrem natürlichen Tod beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass Tiere, die Aspartam gefressen hatten, häufiger an Lymphdrüsenkrebs und Leukämie erkrankten, als jene, die kein Aspartam bekommen hatten. Andere Untersuchungen wiederum konnten einen Zusammenhang von Aspartam und Krebs nicht bestätigen.

Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich dem Thema angenommen: Die EFSA wertete zahlreiche Studien zu Aspartam aus und kam zu dem Schluss, dass der Süßstoff in geringen Mengen nicht gefährlich sei. Als gesundheitlich unbedenklich gilt eine tägliche Höchstdosis von 40 Milligramm Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht. Um diese zu überschreiten, müsste laut EFSA zum Beispiel ein 60 Kilo schwerer Erwachsener jeden Tag etwa 4 Liter aspartamhaltige Diät-Limonade trinken. Bislang ist also die Gefährlichkeit von Aspartam wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Studien, die Gesundheitsrisiken attestieren, sind umstritten. Dennoch ist der Stoff sicherlich alles andere als harmlos.

Süßstoffe: Gefährlich für Ihre Darmflora

Wie entscheidend eine intakte, „naturbelassene“ Darmflora für Ihre Gesundheit ist, unterstreicht auch eine Untersuchung der Universität Kopenhagen aus dem Jahr 2013: Menschen, deren Darm vielfältige Bakterienstämme beherbergt, haben ein geringeres Risiko, dick zu werden. Die dänischen Forscher untersuchten die Stuhlproben von insgesamt 123 schlanken und 169 übergewichtigen Menschen. In einigen Proben konnten die Forscher bis zu 640.000 verschiedene Bakteriengene isolieren, was als Beweis für eine artenreiche Darmflora gilt.

Bei den übergewichtigen Versuchsteilnehmern zeigte sich indes eine weniger vielfältige Darmflora. Die Betroffenen litten unter anderem an einem gestörten Fettstoffwechsel oder Diabetes mellitus Typ 2. Bei ihnen konnten besonders häufig Bakterien der Gattung Bacteroides nachgewiesen werden. Diese Mikroben zerkleinern im Darm selbst schwer verdauliche Nahrungsbestandteile: Pflanzenfasern beispielsweise, die normalerweise nur als Ballaststoffe dienen, werden in Zucker umgewandelt. So macht selbst ein Salat dick. Wollen Sie also abnehmen, dann heißt es nicht nur Kalorien zählen und Sport treiben. Sorgen Sie auch dafür, dass mit Ihrer Darmflora alles in Ordnung ist.

So merken Sie, dass Ihre Darmflora nicht intakt ist

  • regelmäßiges Sodbrennen
  • häufige Bauchschmerzen
  • Völlegefühl, Aufstoßen, Blähungen
  • Verlangen nach Süßigkeiten und Brot
  • Blähungen nach der Aufnahme von Stärke (z. B. in Nudeln, Kartoffeln, Reis, Getreide)
  • häufiger Durchfall
  • unverdaute Lebensmittelreste im Stuhl

Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass die nützlichen Helfer im Darm möglichst vielfältig gedeihen und von „Störfaktoren” in Ruhe gelassen werden.

So schützen Sie Ihre Darmflora

  • Antibiotika nach Möglichkeit meiden: Wenn möglich, dann kurieren Sie einen Infekt ohne die Hilfe von Antibiotika aus. Diese töten nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Darmbakterien.
  • Probiotisches vermeiden: Probiotische Milchdrinks und Joghurts werden damit beworben, dass sie eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Eine solche Wirksamkeit ist wissenschaftlich allerdings bislang nicht bewiesen.
  • fettarm ernähren: Eine Untersuchung der Universität Paris konnte 2013 zeigen, dass eine fettarme Ernährung die Bakterienvielfalt im Darm erhöht. Insgesamt 49 übergewichtige Menschen erhielten sechs Wochen lang eine kalorienreduzierte, fettarme Diät. Vor- und nachher wurden ihre Stuhlproben untersucht.

Das Ergebnis: Vor allem bei Menschen mit einer zuvor relativ „eintönigen“ Darmflora hatten sich nun im Verdauungstrakt zusätzliche Bakterienstämme eingenistet. Lassen Sie besonders fettreiche Nahrungsmittel wie Schweinesteak, Schweinebauch, Thunfisch oder Schmand also links liegen.

Fazit

Im Haushalt sind Süßstoffe überflüssig. Verwenden Sie Zucker oder Honig und schränken Sie lieber die Mengen etwas ein. Wenn Sie abnehmen wollen, hilft Ihnen Süßstoff sowieso nicht. Bei fertig gekauften Lebensmitteln sollten Sie die Zutatenliste studieren und zumindest um Aspartam einen großen Bogen schlagen. Übrigens: Da in industriell hergestellten Lebensmitteln meist mehrere Süß- und Zuckerstoffe eingesetzt werden, greift auch das Argument, Süßstoff berge kein Kariesrisiko, nicht.

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