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Krebsschutz mit der richtigen Ernährung

Antioxidantien sind Substanzen, die zellschädigende aggressive Sauerstoffradikale unschädlich machen können. Diese Stoffe sind besonders reichlich in Obst und Gemüse enthalten. Fünf Portionen pro Tag sollten Sie daher unbedingt zu Ihrem Pflichtprogramm machen. Einige Sorten haben sich in Studien als besonders wirksam in der Krebsprävention erwiesen.

Diese Obst- und Gemüsesorten sollten Sie bevorzugen:

  • Kohl
  • Avocados
  • Brokkoli
  • Tomaten
  • Himbeeren
  • Zitronen
  • Cranberries

Der Schwerpunkt in Ihrer Anti-Krebs-Ernährung sollte jedoch beim Gemüse liegen. Aufgrund des hohen Zuckergehalts ist es besser, nicht mehr als zwei Portionen Obst pro Tag zu essen.

Wissenschaftler der Harvard Universität in Boston/USA untersuchen gerade, in wieweit Zucker die Entstehung von Krebs begünstigt. Dazu spritzen Sie Probanden eine radioaktiv markierte Zuckerlösung und beobachten mittels eines neuen bildgebenden Verfahrens (PET Scan), welche Körperzellen den Zucker verbrauchen. Dass Gehirn und Nieren zur Energiegewinnung besonders viel der süßen Substanz konsumieren, war schon lange bekannt. Nun konnten die Forscher anhand der Scan-Bilder herausfinden, dass auch Tumorzellen besonders viel Zucker verbrauchen. Die entarteten Zellen benötigen den Zucker offenbar als Bausubstanz für neue Krebszellen und da sie sich so schnell teilen auch zur Energiegewinnung. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass die Krebszellen geradezu verhungern, wenn der Zuckerkonsum drastisch reduziert wird. Zwar müssen weitere Studien diesen Verdacht noch erhärten, die aktuelle Datenlage reicht jedoch aus, zur Krebsprävention eine zuckerarme Ernährung zu empfehlen.

Mit Olivenöl und Kräutern das Krebsrisiko senken

Eine Studie der Universität Barcelona lässt die Annahme zu, dass der regelmäßige Konsum von Olivenöl das Brustkrebsrisiko vermindert. In einem Versuch mit Ratten, die mit Olivenöl gefüttert wurden,  schützte das Öl offenbar die Erbinformation (DNS) vor krebsauslösenden Schäden. Gleichzeitig blockierte der Konsum ein Schlüsselprotein, das für das Überleben von Brustkrebszellen notwendig ist. Auch wenn es sich bisher nur um einen Tierversuch handelt, so waren die Ergebnisse doch so eindrucksvoll, dass die Forscher jeder Frau dazu raten, täglich Olivenöl zu sich zu nehmen. Ersetzen Sie einfach beim Dünsten oder Braten die Butter durch ein hochwertiges Olivenöl und verwenden Sie das Öl auch in Ihrem Salatdressing.

Einige Kräuter enthalten ätherische Öle sowie Urolsäure, die in der Lage sind, Krebszellen regelrecht zu stoppen. Besonders geeignet als Krebsschutz sind:

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Salbei
  • Petersilie

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihre Speisen regelmäßig mit diesen Kräutern zu verfeinern. Auch einige Gewürze haben eine krebshemmende Wirkung. Besonders Kurkuma kann aufgrund des darin enthaltenen Curcumins nicht nur entzündungshemmend wirken sondern auch das Tumorwachstum stören. Eine ähnliche Wirkung haben auch die Gingerole in der Ingwerwurzel. Mit beiden Gewürzen können Sie Ihren Speisen eine schmackhafte, exotische Note geben und gleichzeitig Ihre Gesundheit fördern.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Hanfland Dieter schrieb am 09.01.2015, 10:35 Uhr

    Dem Artikel zur Krebsvorbeugung stimme ich als Betroffener voll und ganz zu, Die Produktnamensliste kann ich um ein paar Namen ergänzen. Ein täglicher Apfel mit Schale von einer "alten" Apfelsorte, die nicht genetisch-verändert gezüchtet wurde und nicht gespritzt wurde, können sich positiv auswirken. Sowie hin und wieder 3-5 Aprikosen oder Mandelkerne, sie müssen nicht unbedingt bitter sein, denn sie enthalten das heute nur noch selten oder gering vorkommende Vitamin B 17, ein uralter Krebskiller. Auch hilfreich soll Leinöl sein. Alles Gute!

    • Evelin Hausmann antwortete am 09.01.2015, 12:47 Uhr

      Lieber Hanfland, in Ihrem eigenen Interesse bitte ich Sie ganz herzlich, sich gedanklich von Ihrer Betroffenheit zu trennen. So nehmen sie ihr die Gegenständigkeit. Wollen Sie vollkommen gesundwerden so gehen Sie bitte ins Internet: www.bruno-groening.org oder www.bruno-groening-w.org. Lehre" Heilung auf dem geistigen Weg". Hier geschehen Heilungen trotz " unheilbar"!!! Medizinisch beweisbar! Viele wunderbare totale Heilungen von Krebs mit Metastasen und negativ Prognosen bekamen hier die Heilung. Nehmen Sie den Heilstrom, die reine göttliche Kraft auf und gehen Sie weiterhin in Behandlung Ihres Arztes, und vertrauen Sie ihm und glauben Sie an die volle Heilung. Gott macht keine halben Sachen, Er braucht nur Ihr Vertrauen und dass Sie die Diagnose an IHN abgeben. Alles weitere erfahren Sie im Internet. Alles Liebe und Gute. Vor allen Dingen kann dort die Ursache der Belastung geheilt werden, dass sie nicht wiederkommen kann. Solange Sie an die Krankheit und nicht an die Gesundheit glauben, ist das ein Risikofaktor. Doch sinnvolle Ernährung weiter beibehalten. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie das annehmen können.

    • Evelin Hausmann antwortete am 13.01.2015, 10:48 Uhr

      Lieber Herr Hanfland, bitte verzeihen Sie mir, meinen Formfehler, in der Eile übersah ich ganz, dass meine Anrede unvollständig war. Es fiel mir erst gestern auf, als ich eine Benachrichtigung erhielt. Nochmals Alles Liebe und Gute und Gottes Segen.

  • Brigitte Triebel schrieb am 09.01.2015, 11:43 Uhr

    Hallo und guten Tag. Frage: "Verhungert"das Gehirn und die Nieren auch beim drastischen Zuckerentzug? Ich grüße freundlich

    • Evelin Hausmann antwortete am 12.01.2015, 19:34 Uhr

      Liebe Frau Triebel, in so vielen Lebensmitteln ist Zucker oder Fruchtzucker enthalten, dass Sie kaum ohne Zucker sich ernähren können, außerdem sollte man nichts übertreiben. Wenn Sie Obst zweimal täglich zu sich nehmen, keine gesüssten Limonaden, keine extrem süßen Backwaren täglich essen, den Tee mit etwas Candis trinken, viel Wasser trinken, Bewegung haben und wenig Fette zu sich nehmen vor allen Dingen keine tierischen Fette, dann tun Sie doch viel für Ihre Gesundheit, Ihr Gehirn und ihre Nieren danken es Ihnen wenn Sie ausgewogen essen, Vollkornbrot, wenig Weißmehlprodukte, viel Gemüse. Beten Sie um den göttlichen Schutz, die göttliche Führung und die göttliche Ordnung in Ihrem Körper, bitten Sie Gott um die richtigen Gedanken und ER wird Sie führen und lenken. Beobachten Sie Ihren Körper was geschieht und wie Sie sich nach Ihren Mahlzeiten fühlen. Essen Sie nicht beim TV und gönnen Sie sich Ruhe beim Essen. Nehmen Sie keine negativen Gedanken auf während Sie essen, denn dies wirkt sich negativ auf Ihre Gesundheit aus. Freuen Sie sich des Lebens und danken Sie Gott für alles Gute, was Er Ihnen täglich gibt. Übrigens bleiben Sie immer in der Ruhe, Aufregung steigert die Zuckerwerte im Körper. Dankbarkeit und ein fröhliches Herz ist eine gute Voraussetzung für ein gesundes Leben. Sind Sie eingeladen zum Essen, dann müssen Sie nicht alles nur des Anstandes wegen zu sich nehmen, obwohl Sie wissen, dass es Ihnen nicht bekommt. Trinken Sie keinen Alkohol, gehen Sie an die Luft und in die Natur täglich und wenn es eine halbe Stunde ist. Dabei verbrennt Ihr Körper überschüssige Kalorien und Sie bleiben jung und beweglich. Glauben Sie nicht solchen Unsinn, dass Ihr Gehirn oder Ihre Nieren leiden, im Gegenteil es wird Ihnen guttun. Sie nehmen immer noch genügend versteckten Zucker in sich auf ohne dass Ihnen das bewusst wird. Alles Liebe und Gute für Sie.

  • theresia eisel eiselsberg schrieb am 09.01.2015, 19:23 Uhr

    und wo ist der link - die quelle zu dieser behauptung...??? alles andere ist nicht ernstzunehmen

  • Isa Albrecht schrieb am 11.01.2015, 10:42 Uhr

    guten schönen Sonntag Morgen :-) leider wurden hier auch mal wieder die Medizinalpilze als Extrakte vergessen, sowie die Salvestrole...zusammengestellt von Prof.Dan Burke und nachgewiesener Massen hochwirksam! Dann sollte man auch wissen dass Vitamin C infundiert von 15 Gramm bis weit höher.. je nach Konstitution genau den gleichen Effekt wie eine Chemo aufweisen kann... nämlich zur Krebszellenapoptose führen kann... aber da hier niemend wirklich was verdienen kann...somit höchst uninteressant für die *Onklgelogen* oops... Schulmediziner...;-)btw. und dann all dies noch ohne Nebenwirkungen !!! Ich denke hier müssen wir immer multilevelmässig arbeiten und somit darf ich hier das Enneagramm von Russ Hudson und Don Richard Riso empfehlen...es ist weder wertend noch richtend..sondern *Bewusstheitsfördernd*... *hilf Dir selbst...sonst hilft Dir keiner* ist leider heute in der klassischen Psychologie einzusehen..da oftmals Projektionen auf den jeweiligen Patienten gelegt werden.. die eher dem Anwender entgegenkommen :-(... Die Budwig Diät hat hier wohl auch ihren Platz... Leinöl mit Quark (Methionin zur Entgiftung ua.) und dann runter von den Kohlehydraten....!!! Ich denke auch die Sauerstofftherapie von Ardennen ist hier zusätzl. nützlich wie auch die Hüperthermie ua. Aber all das soll bitte von Vollprofis mit den notwendigen Werkzeugen in Spezialpraxen oder Kliniken angewendet werden! Dies nur ein kurzer Ausschnitt von noch ganz viel mehr Möglichkeiten...es grüsst herzlich aus der Schweiz Isa-M.Albrecht Orthomed-Nutrigenomics ps. Präventionsarbeit im Vorfeld ist natürlich auch begrüssenswert... aber hierfür fehlen leider noch die Grundlagen...die die individualisierte Medizin mit einschliesst!!!