Kaffee: Positive Auswirkungen
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Viele Studien beschäftigen sich damit, inwieweit Kaffe sich günstig auf die Gesundheit auswirkt.
Kein erhöhtes Herzrisiko durch Filterkaffee
Mehrere amerikanische Langzeitstudien ergaben, dass Kaffeekonsum bei gesunden Menschen das Risiko für Arteriosklerose und Schlaganfall nicht erhöht. Selbst wer vier Tassen täglich trinkt, hat nichts zu befürchten. Dies gilt aber nur für den Genuss von Filterkaffee, Espresso, Capuccino & Co. und Instantkaffee.
Der Grund: Beim Filtern oder bei der italienischen Methode, das Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver zu pressen („Espresso“), werden die Kaffeeöle entsorgt, welche die Blutfettwerte erhöhen. Keinen Gefäßschutz haben die Fans von Brühkaffee. Wer Kaffee im Kännchen aufkocht, wie z. B. in Griechenland üblich, erhöht sein Arterio-sklerose-Risiko. Brühkaffee enthält fettlösliche Stoffe, die einen Anstieg des Cholesterinspiegels bewirken können. Zurückhaltung also beim türkischen Mokka!
Negativer Nebeneffekt des Kaffeekonsums: Forscher stellten fest, dass starker Kaffeekonsum zu einem stärkeren Nikotinkonsum führen kann.
Dennoch sollten Menschen,die schonHerzprobleme haben,ihren Kaffee-konsum kontrollieren,weil Koffeineinen vermeidbaren Belastungsfaktordarstellt.
Dennoch sollten Menschen, die schon Herzprobleme haben, ihren Kaffeekonsum kontrollieren, weil Koffein einen vermeidbaren Belastungsfaktor darstellt.
Schutz vor Darmkrebs
Wissenschaftler der Boston Medical School werteten 17 Studien aus, die eventuelle Zusammenhänge zwischen Kaffeekonsum und Dickdarmkrebs untersuchten. Resultat: Wer täglich nicht mehr als zwei Tassen Kaffee trinkt, senkt sein Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken um rund 25 Prozent. Vermutlich bremst Koffein die zellkernverändernden Effekte von Bakterien und anderen Mikroorganismen. Zudem regt koffeinhaltiger Kaffee die Darmbewegungen dreimal so stark an wie koffeinfreier und fördert so Entgiftungsprozesse im Darm. Ein weiterer Schutzfaktor, auch gegen Leberkrebs, scheint die Chlorogensäure zu sein.
Weniger Gallensteine
Kaffee wirkt sich günstig auf die Bildung von Gallensteinen aus. Bei zwei bis drei Tassen täglich sinkt das Gallenstein Risiko um 40 Prozent, bei vier Tassen am Tag sogar um 55 Prozent.
Koffein als Denkhilfe
Koffein regt die Druchblutung im Gehirn an und versorgt es mit mehr Sauerstoff. So kann Kaffee bis zu einem gewissen Maß die Aufmerksamkeit erhöhen und die Reaktionszeit verkürzen. Das funktioniert mit zwei bis drei Tassen am Tag, von etwa einer Stunde nach dem Genuss bis vier oder sechs Stunden später. Trinkt man aber mehr Kaffee, erreicht man das Gegenteil: Die Nervosität steigt und die Konzentration lässt nach.