Kaffee: Genuss mit Verstand
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Kaffee ist mit seinem Gehalt an 0,1 % flüchtigen Aromastoffen eines der aromareichsten Lebensmittel - in Maßen getrunken, ein sehr bekömmliches dazu. Darauf sollten Sie achten:
- Zur Tasse Kaffee immer ein Glas Wasser trinken. Kaffee fördert die Harnausscheidung. Um Wassermangel und Dehydrierung vorzubeugen, empfiehlt es sich, mindestens die selbe Menge Wasser zu trinken.
- Schadstoffe wie Pestizide oder Fungizide reichert die Kaffeebohne nicht an. Der Grund: Die Bohne wird von einer schützenden Pergamenthaut umhüllt, welche Pflanzenschutzmittel vom Samen fern hält. Bio-Kaffee ist deshalb nicht „gesünder“ als konventionell angebauter Kaffee - der ökologische Nutzen betrifft ausschließlich die Böden der Anbaugebiete.
- Schonkaffee ist künstlich säureverminderter Kaffee. Denn umso weniger Säure Kaffee hat, desto bekömmlicher ist er. Je stärker die Röstung ist, desto säureärmer ist der Kaffee. Das ist ein Vorteil der Espresso-Sorten. Sie sind durch die starke Röstung besonders bekömmlich und verträglicher als die hell gerösteten Sorten. Denn erst die Röstung schließt die Geschmacksstoffe auf. Dabei werden Chlorogensäure und Bitterstoffe reduziert, Zucker und Kohlenhydrate karamellisiert.
- Kaffee macht nicht „süchtig“, also nicht körperlich abhängig. Es besteht aber eine Gewöhnungsgefahr mit „Entzugserscheinungen“. Bei übermäßigen Kaffeetrinkern können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwächen und schlechte Laune auftreten, wenn das Verlangen nach Kaffee zu groß wird.
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