Grüner Tee: Weißer Tee
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Weißer Tee: Was ist dran am Trend auf dem Teemarkt?
Nachdem es erst der grüne Tee war, der viele gesundheitliche Vorteile haben soll, ist es nun seine „Vorstufe”, die die Tassen in Deutschland erobert. Angeblich soll der weiße Tee wenig Koffein enthalten, dafür aber reich an sekundären Pflanzenstoffen sein.
Forscher der TU Braunschweig sind diesen Behauptungen nachgegangen. Sie untersuchten acht Sorten des weißen Tees, der seinen Namen daher hat, dass er aus ganz jungen Blättern des Teestrauchs stammt, der auch grünen und schwarzen Tee liefert.
Die Teeproben wurden auf ihren Koffeingehalt hin untersucht. Auch die Anzahl der sekundären Pflanzenstoffe wurde überprüft. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass der angeblich koffeinarme weiße Tee 4 bis 5 % Koffein enthielt. Bei grünem Tee sind es 2 %, in seltenen Fällen einmal 4 %. Zudem befanden sich in den Proben des grünen Tees mehr sekundäre Pflanzenstoffe.
Sicherlich können Sie auch weiterhin weißen Tee trinken — lassen Sie sich aber nicht vom grünen Tee abbringen.