Grüner Tee: Umschläge heilen Hautschäden
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Extrakte aus grünem und schwarzem Tee können die oft schwer heilbaren Hautschäden bei einer Strahlentherapie gegen Krebs lindern. Sie wirken entzündungshemmend und führen zu einer schnelleren Heilung der angegriffenen Haut. Das hat ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Frank Pajonk (Universität Los Angeles) und Professor Dr. Michael Henke (Universität Freiburg) herausgefunden.
Sie behandelten 60 Krebspatienten mit nässenden Hautschäden infolge einer Strahlentherapie mit einfachen Teebeutelaufgüssen. Dazu setzten sie jeweils 2 handelsübliche 1,5-Gramm-Teebeutel mit 50 ml Wasser (kochend bei Schwarztee, 70 °C bei Grüntee) an. Nach 5 Minuten wurde der Extrakt durch einen feinen Filter abgeseiht und abgekühlt mittels einer Kompresse auf die verletzte Haut aufgetragen. Die Anwendung wurde 3-mal täglich für 10 Minuten durchgeführt. Die Grüntee-Auflagen führten nach durchschnittlich 16,5 Tagen, die mit Schwarztee nach etwa 22 Tagen zum Abheilen der Wunden, berichtete das Fachmagazin BMC Medicine im Dezember 2006.
Tipp: Falls Sie sich einer Strahlentherapie unterziehen müssen, sollte Ihr Arzt die genaue Anleitung zur Hautpflege mit Teeextrakten anfordern bei der Uniklinik Freiburg, Station Curie, Abteilung Strahlentherapie, Hugstetter Str. 49, 79106 Freiburg, Fax: 0761/270/9497.
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