Grüner Tee: Senkt Krebsrisiko
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Jetzt ist es gewissermaßen amtlich: Grüner Tee ist in der Lage, das Risiko für Arteriosklerose und Krebs zu senken. Das haben weltweit mehrere Untersuchungen gezeigt. Anlaß für diese Untersuchungen war die Beobachtung, daß Chinesen und Japaner, die mehr als sieben Tassen grünen Tee trinken, seltener als Europäer Krebs bekommen und weniger an Arteriosklerose leiden.
Für diesen Schutz sollen bestimmte Substanzen verantwortlich sein wie zum Beispiel die Polyphenole. Prof. Gerhard Uhlenbrock, Institut für Immunbiologie der Universität Köln, hält es aber nicht für sinnvoll, diese Substanzen als Medikament zu nehmen. Die Stoffe sollten im natürlichen Zusammenhang der Pflanze bleiben, weil sie nur so ihre volle Wirkung entfalten könnten.
Grüner Tee stammt aus China, Japan oder Indien. Teeblätter sind am Anfang immer grün; für den öfter verwendeten Schwarzen Tee werden sie nach dem Pflücken und Welken zusätzlich fermentiert, wobei der Zellsaft mit der Luft in Berührung kommt und oxidiert. Die Chinesen lassen für eine leichtere Verarbeitung den Grünen Tee vor dem Rollen doch leicht anfermentieren. Die strengeren Japaner verzichten völlig darauf. Daher enthält der japanische Grüne Tee die meisten heilkräftigen Inhaltstoffe.
Grüner Tee enthält Gerbstoffe und schmeckt deshalb herb. Wem der Grüne Tee dennoch zu fade ist, kann eine Kombination mit Lapacho-Tee bekommen (als Teebeutel in Apotheken, Reformhäusern und manchen Drogerien). Lapacho ist als antibakteriell wirksam bekannt.