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Grüner Tee: Inhaltsstoffe

Grüner Tee und seine wichtigen Inhaltsstoffe:

  1. Mineralien: Besonders Fluor und Calzium, die im Grüntee enthalten sind, sorgen für gesunde Zähne. Es gilt als erwiesen, dass grüner Tee Zähne und Knochen besonders schützt. In China war es noch vor kurzem weit verbreitet, sich den Mund mit grünem Tee zu spülen, anstatt die Zähne zu putzen. Diese Sitte ist sicherlich nicht unbedingt zur Nachahmung zu empfehlen.
  2. Vitamine: Grüner Tee hat soviel Vitamin C wie Zitronen. Dieser Alleskönner unterstützt die Gehirnfunktionen, sorgt für straffe, klare Haut und starke Muskeln. Er schützt die Körperzellen und stärkt die Abwehrkräfte gegen Erkältungen und andere Infektionen. Doch das Beste am Vitamin C: Es verzögert den Alterungsprozess. Beim grünen Tee – in frischen, gut verpackten Qualitäten – ist das Vitamin C selbst nach dem Aufguss noch in ähnlich großen Mengen nachweisbar wie in Zitronen. Doch damit nicht genug. Endgültig zum Jungbrunnen wird der grüne Tee durch das Vitamin E und das Provitamin A. Fünf Tassen grüner Tee decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Provitamin A sowie den Vitaminen C und E.
  3. Sekundäre Pflanzenstoffe: Die interessanteste Wirkstoffgruppe des grünen Tees sind die sekundären Pflanzenstoffe, u.a. die Catechine, und in dieser Gruppe besonders das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG. Sie wirken als „Radikalfänger“ und halten Schadstoffe von den Zellen fern. In einer großen Versuchsreihe mit vielen Teilnehmern haben Wissenschaftler der amerikanischen „University of Kansas City“ außerdem festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Krebserkrankungen vorbeugt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange. EGCG schützt 100 mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C sowie 25 mal stärker als Vitamin E. Damit ist das EGCG allen bisher bekannten Waffen gegen das Altern weit überlegen. Zu den Catechinen gesellen sich noch weitere sekundäre Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr steigern. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie das Aspirin. Sie hemmen die Blutgerinnung und verhindern, dass Blutfette wie zum Beispiel das Cholesterin sich an den Gefäßwänden absetzen kann. Das beugt Gefäßverschlüssen und damit dem Herzinfakt vor. Japanische Pharmakologen der Universität Tokio stellten darüber hinaus fest, dass der Genuss von grünem Tee die Blutfettwerte normalisiert .
  4. Ätherische Öle: Die ätherischen Öle des grünen Tees unterstützen seine ausgleichende Wirkung auf die Psyche. Sie bewirken die wohltuende Mischung von Wachsein und Entspannung. Sie entfalten sich am besten bei einer Wassertemperatur von 60° bis 70°C. Manche Menschen fühlen sich durch den grünen Tee in eine angenehme leichte Euphorie versetzt.
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