Grüner Tee: Daran erkennen Sie Qualität
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Im Geschäft lässt sich der grüne Tee leider nur unzureichend prüfen. Gute Qualitäten haben einen ausgesprochen frischen eigenen Geruch, der an Heu erinnert. Die Blätter sind deutlich grün und nicht braun! Sie haben einen matten Glanz, sind trocken und fest. Lassen Sie sich einige Teeblätter geben und kauen Sie sie. Gute Qualitäten sind knackig und hart. Am Gaumen entsteht ein angenehmer Nachgeschmack, den man in China „Gaumenfreude“ nennt. Doch dieser Test braucht ein wenig Erfahrung. Ihren Lieblingstee können Sie auf diese Weise nicht herausfinden. Dazu müssen Sie ihn auf jeden Fall probieren. Kaufen Sie sich dazu zunächst einmal zwei oder drei verschiedenen Grüntee-Sorten einer mittleren bis guten Qualität und lassen Sie sich die kleinstmögliche Menge geben, höchstens 50 g. Sie sollten gerade am Anfang mit verschiedenen Grünteesorten und Zubereitungen experimentieren, um Ihre Geschmacksrichtung heraus zu finden.
Die beste Qualität ist der Blattsprossentee. Er besteht nur aus den drei obersten Sprossblättern des Teestrauchs. Er wird immer von Hand gepflückt. Man erkennt ihn am staubähnlichen weißen Flaum, der wie feine Härchen aussieht. Die ersten frischen Frühjahrssprossen sind die feinste Ware und wurden früher gleich zum kaiserlichen Hofe gebracht.
Der Blättertee besteht aus ganzen Teeblättern. Gute Qualitäten sind auch hier mit der Hand gepflückt, weil noch keine Maschine einzelne Blätter sauber schneiden kann. Blättertee ist kräftiger und robuster. Er eignet sich auch für sehr harte Wasserqualitäten.
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