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Grüner Tee: Allgemeines

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Grüner Tee


Alte „Wundermittel“ wiederzuentdecken, ist oft gar nicht so schwer. Versuchen Sie es einmal, steigen Sie um auf grünen Tee – Medizin für Leib und Seele.

 

Bei uns ist der schwarze Tee bekannter und wird wesentlich häufiger getrunken als der grüne Tee. Doch das war nicht immer so. Grüner Tee ist die eigentliche Urform des Tees. Allerdings wurde sehr bald für den Export überwiegend schwarzer Tee hergestellt, denn der war dank einer Spezialbehandlung, der Fermentation, nicht so empfindlich und konnte den langen Transport nach Europa in den feuchten, oft stinkenden Laderäumen der langsamen Segelschiffe besser überstehen. Sein Nachteil: Bei der Fermentation gehen dem schwarzen Tee wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

In China und auch in Japan dagegen trinken die Menschen auch heute noch wie seit Jahrtausenden den ganzen Tag über in erster Linie grünen Tee. Forschungsergebnisse aus Ost und West belegen, dass regelmäßiges Trinken von grünem Tee der „Lebenspflege“ dient, wie die Chinesen sagen, oder wie wir sagen würden: „Es hält lange jung“.


Die wirksamen Inhaltsstoffe des grünen Tees

Grüner Tee und schwarzer Tee werden aus der gleichen Pflanze gewonnen. Unterschiedlich ist lediglich das Produktionsverfahren. Für die Herstellung des grünen Tees werden die Blätter gepflückt und dann vorsichtig gedämpft und getrocknet. Dabei ist es ganz wichtig, dass die Blätter nicht gebrochen werden und kein Zellsaft austreten kann. Denn in dem Moment, wo der Zellsaft mit dem Sauerstoff der Luft in Kontakt kommt, beginnt die sogenannte Fermentation der Pflanzeninhaltsstoffe, die viele Bestandteile der Grünteeblätter chemisch so verändert, dass sie nicht mehr ihre gesunde Wirkung entfalten können.
Heute wissen wir, dass Grüntee durch die schonendere Herstellung seine gesunden und heilenden Inhaltsstoffe behält. Er ist dafür aber auch besonders empfindlich. Für seine Entdecker, die Chinesen, war der grüne Tee jahrtausendelang auch Arznei. Sie tranken einen Teeaufguss bei Müdigkeit, Konzentrations- und Sehschwächen, Rheuma, Kopfschmerzen, gegen Tumore und Blasenerkrankungen.

Grüner Tee mit Aroma

So köstlich er auch dem Liebhaber mundet, der Geschmack von grünem Tee ist nicht jedermanns Sache. Vor allem die chinesische Art des ungesüßten Genusses findet nicht überall Anklang. Sie können zum „Eingewöhnen“ zuerst etwas Zucker oder Süßstoff dazugeben.

Auch beim Grünen Tee gibt es teilweise bereits mit künstlichen Aromastoffen versehene Sorten fertig zu kaufen, aber dahinter verstecken sich in der Regel die schlechtesten Qualitäten.

Röntgenbild einer Lunge

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