Frühstück: Power für's Gehirn
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Frühstück
GNL5356
Ein Kaffeeteilchen im Vorbeigehen, ein fettiges Brötchen vom Bäcker oder doch eher süße Cornflakes aus dem Supermarkt: All das wird zwar morgens häufig verzehrt, ist aber kein gesundes Frühstück. Vor allem kann es Ihr Gehirn nicht aufwecken: Sie kommen nur schwer in Schwung. Ich zeige Ihnen, wie ein gesundes Frühstück wirklich aussehen muss, damit Sie schon morgens richtig leistungsfähig sind.
Das Wichtigste, was Ihr Gehirn morgens braucht, ist Zucker. Und zwar jenen, der langsam ins Blut geht. Was das Gehirn der meisten Menschen aber morgens aufgetischt bekommt, sieht anders aus: Es ist zwar Zucker – aber der falsche. Weißer Industriezucker aus Cornflakes, Marmeladenbrötchen und Kuchenteilchen steht häufig auf dem Frühstücksspeiseplan.
So kann Ihr Gehirn nicht arbeiten
Die Folgen eines solchen Frühstücks sind verheerend: Sie werden müde und nervös – schon innerhalb von zwei Stunden. Sie können sich nicht konzentrieren und wissen nichts mit Ihrer Arbeit anzufangen. Spätestens um 11 Uhr kommt dann ein echtes Tief – Ihrem Gehirn ist der schnelle Zucker ausgegangen. Jetzt hängen Sie im Konzentrationsloch und brauchen dringend Zuckernachschub. Wieder greifen Sie zu Cola und Schokoriegel statt zu Obst oder Vollkornprodukten. Auch diese Zuckerdosis hält nur zwei Stunden, dann verlangt Ihr Gehirn nach mehr … es entsteht ein Teufelskreis. Aber diesem können Sie leicht entrinnen: Sie müssen einfach nur gehirngerecht frühstücken.
Diese Stoffe braucht Ihr Gehirn morgens unbedingt
Fruchtzucker. So decken Sie den Energiebedarf Ihres Gehirns. Gerade morgens ist das wichtig, damit Sie in Schwung kommen. Am besten wäre eine große Schüssel Obstsalat. Es reichen aber auch schon ein Apfel und eine Birne oder eine Banane und einige Erdbeeren.
Eiweiß. Nur aus Eiweiß kann Ihr Körper all die Aminosäuren bilden, die so wichtig für Ihre mentale Leistung sind. Es sind diese Aminosäuren, die Sie glücklich, kreativ, leistungsfähig und mental stark machen. Trinken Sie sich diese mentalen Fähigkeiten an – mit einem großen Glas flüssigen Jogurt, Soja-, Dick- oder Buttermilch.
B-Vitamine halten Ihre Arterien frei, indem Sie das Homocystein abbauen, eine Aminosäure, die Arterienverstopfung verursacht. Die Sauerstoffzufuhr, auch die zum Gehirn, wäre dann eingeschränkt, Ihre mentale Leistungsfähigkeit minimiert. Damit Sie keinen Vitamin-B-Mangel erleiden, streuen Sie sich Hefeflocken in den Jogurt oder übers Müsli.
Omega-3-Fettsäuren lagern sich an den Außenseiten der Gehirnzellen ab, machen diese elastisch und halten sie jung. So können Botenstoffe die Zellen schneller passieren: Ihr Gehirn arbeitet effektiver. Wenn Sie mögen, können Sie Lachs oder Makrele zum Frühstück essen. Das ist aber nicht jedermanns Sache. Ähnlich effektiv für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist Leinsamen. Streuen Sie sich einen Teelöffel voll über Obst und Müsli.
Flüssigkeit. Schon morgens beginnen die meisten Menschen damit, ihren Körper austrocknen zu lassen. Schlecht für Ihr Gehirn – immerhin besteht es zu 75 % aus Wasser. Nur wenn Sie genug trinken, versorgen Sie es mit Sauerstoff und Vitalstoffen. Beginnen Sie daher schon morgens zum Frühstück mit einem großen Glas Wasser – wenn Sie Kaffee trinken, sollten es sogar zwei Gläser sein.
ähnliche Beiträge
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kostenlose Newsletter
Gratis Gesundheits-Tipps
per E-Mail
Häusliche Pflege - Rat und Hilfe für pflegende Angehörige
Wie entscheiden Sie richtig, wenn Angehörige pflegebedürftig werden?
Klicken Sie hier für weitere Informationen zu Häusliche Pflege - Rat und Hilfe für pflegende Angehörige