Fleisch: Zuviel Fleisch ist ungesund
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Zu viel Fleisch und Wurst kann Sie krank machen – genau genommen ist es das Fett, das Ihnen schadet. Gerade Fleisch von Rind oder Schwein erhöht das Risiko für Darmoder Magenkrebs deutlich. Das zeigt die EPIC-Studie, mit der seit 15 Jahren Ernährungsgewohnheiten von 500.000 Menschen in ganz Europa untersucht werden.
Pro 100 g rotem Fleisch, die Sie pro Tag zusätzlich zu Ihrer noch gesunden Tagesration von 40 bis 85 g zu sich nehmen, steigt Ihr Krebsrisiko um 49 %. Essen Sie pro Tag 100 g Wurst oder Schinken mehr, steigern Sie Ihr Risiko sogar um rund 70 %.
Wurst und Fleisch versorgen Ihren Körper mit vielen Fettsäuren. Aus diesen können sich Entzündungsstoffe entwickeln. Krankheiten wie Arthritis oder Arthrose, aber auch Rheuma können dadurch begünstigt werden. Auch auf Ihren Cholesterinspiegel wirkt sich Fleisch negativ aus. Das schlechte LDL-Cholesterin wird erhöht, Ihre Arterien verkalken. Auf Dauer bilden sich so Ablagerungen, die zu Durchblutungsstörungen führen können. Im schlimmsten Fall erleiden Sie dadurch einen Herzinfarkt. Gleichzeitig erhöht sich bei regelmäßigem Fleischverzehr die Chance auf Übergewicht. Das liegt zum einen ganz klar am Fett im Fleisch, zum anderen aber auch an der Mengenverteilung der Nahrungsmittel. Wenn mittags Fleisch auf den Tisch kommt, dann sind ballaststoffreiches Gemüse oder Salat bei vielen Menschen nur noch Beilagen. Fleisch verdrängt hier sozusagen die fettärmeren Lebensmittel vom Teller.
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