Fisch: Nicht notwendig für Herzgesundheit
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Es spricht nach wie vor einiges dafür, Fisch zu essen. Wenn Sie jedoch eine „Landratte“ sind und sich zwingen müssen, jeden Tag Fisch zu essen in der Hoffnung, sich auf diese Weise vor einer Herzerkrankung zu schützen, nehmen Sie sich einen guten Ratschlag möglicherweise etwas zu sehr zu Herzen.
Eine Studie, die in der Ausgabe des New England Journal of Medicine vom 13. April 1995 veröffentlicht wurde, ergab, daß Männer, die ihren Fischkonsum von ein bis zwei Portionen pro Woche auf fünf oder sechs Portionen steigerten, ihr Risiko einer koronaren Gefäßerkrankung nicht wesentlich verringern konnten.
Einige Forschungen deuten darauf hin, daß Fisch vor Koronar-erkrankungen schützt, da er eine bestimmte, mehrfach ungesättigte Fettsäure enthält, die sog. Omega-3-Fettsäure.
Obwohl der Verzehr großer Mengen an Fisch offenbar keinen stärkeren Schutz gewährt, ist etwas Fisch besser als gar kein Fisch. Diese Studie deutet darauf hin, daß Menschen, die gelegentlich Fisch essen, ein etwa 25% geringeres Risiko haben, an einerkoronaren Gefäßerkrankung zu sterben als Personen, die keinen Fisch verzehren.
Essen Sie also weiterhin Fisch, wenn er Ihnen schmeckt. Es gibt keine Studie, die erkennen läßt, daß Fischkonsum nicht gut fürs Herz ist. Wenn Sie anstelle eines T-Bone-Steaks ein Lachsfilet verzehren, trägt das auch zu einer fettarmen Ernährung bei. Dieser Ratschlag konnte bisher durch kein Gegenargument entkräftet werden.
Wenn Sie jedoch Fisch nicht mögen, dürfen Sie aufatmen. Es gibt noch viele andere fettarme Nahrungsmittel, die man sich „angeln“ kann.
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