Fisch: Halten Sie Maß bei Sushi
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Das japanische Fast Food ist im wahrsten Sinne in aller Munde und gerade bei Frauen beliebt, weil leicht und kalorienarm. Doch zunehmend wird auch Kritik laut wegen der Überfischung bedrohter Fischbestände. Nun warnt auch noch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin vor dem übermäßigen Verzehr.
Grund sind die Zutaten Algen und Seetang. Diese marinen Mikroalgen sind als Gemüse, Salat oder Würzmittel Bestandteil vieler traditioneller asiatischer Gerichte wie Sushi und Sashi-mi. Ihr Jodgehalt liegt zum Teil wesentlich über den bei uns empfohlenen Grenzen: Je nach Sorte und Art der Gewinnung wird der Jodgehalt – verglichen mit den vom Bundesinstitut empfohlenen 20 Milligramm pro Kilogramm Trockenmasse – um das 20 bis 195-fache überschritten. So wichtig wie die ausreichende Versorgung mit Jod insbesondere für Frauen ist, so gefährlich kann auch eine Überversorung werden. Sie kann eine lebensgefährliche Überfunktion der Schilddrüse auslösen. Bei uns wird eine tägliche, Jodzufuhr von 180 bis 200 Mikrogramm empfohlen.
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