Fisch: Delphinschutz beim Thunfischkauf
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Beim Fischfang werden nicht nur die Fische gefangen, die die Fischer gern sehen. Der so genannte Beifang wirft häufig große Probleme auf. Jährlich landen etwa 300.000 Wale und Delphine versehentlich im Netz, ergaben neueste Untersuchungen der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). Oft werden die Tiere zwar wieder ins Wasser zurück gelassen, dennoch ist die Sterblichkeit der befreiten Tiere hoch. So werden beispielsweise Jungtiere, die noch von ihren Müttern abhängig sind, von diesen getrennt und sind somit meist nicht überlebensfähig. Besonders beim Thunfischfang mit Treibnetzen oder Rindwaden-Netzen sind die Delphine gefährdet. Da sich in der Nähe von Delphinen oft große Thunfischschwärme aufhalten, werden ganz Gruppen von ihnen eingekreist und mitgefangen. Deswegen gibt es inzwischen Thunfisch in Dosen zu kaufen, auf denen Sie die Aufschrift „Delphinfreundlich gefangen“finden. Doch diese Bezeichnung ist derzeit noch nicht geschützt. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr Thunfisch im Salat oder auf der Pizza keinen Flipper gefährdet hat, können Sie sich an Firmen halten, die sich freiwillig dem internationalen Kontrollprogramm des Earth Island Institute angeschlossen haben. Eine Liste der kontrollierten Firmen und Produkte finden Sie im Internet unter www.delphinschutz.org oder bei Gesellschaft zur Rettung der Delphine, Kornwegerstr. 37, 81375 München.
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