Fisch: Allgemeines
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Fisch gilt als „Krönung des Essens" — vielleicht nicht bei Gourmets, dafür aber bei Ernährungswissenschaftlern. Denn gerade Fisch liefert Ihnen die Nährstoffe, die Sie brauchen, und kann Sie darüber hinaus vor Gehirnerkrankungen schützen. Ich zeige Ihnen, warum diese Seetiere so gesund für Sie sind — und wie Sie sie lecker genießen können.
Wissen Sie, warum Eskimos keine Winterdepressionen kennen? Das Geheimnis heißt DHA. Diese Docohexaensäure ist eine Omega-3-Fettsäure — ein großer Bestandteil von Fischfett. Forscher haben herausgefunden, dass diese speziellen Fette bestimmte Gene anregen und so die Produktion von Serotonin ankurbeln. Dieses Glückshormon wird heutzutage in der Therapie eingesetzt, um depressive Menschen aus ihrer Krankheit zu holen. Und es verhindert eben auch, dass die Eskimos, bedingt durch ihren reichlichen Fischkonsum, an Winterdepressionen erkranken.
Da jeder Fisch andere gesundheitsfördernde Eigenschaften hat, sollten Sie immer mal wieder anderen Fisch verzehren – sowohl See- als auch Süßwasserfisch.
Eigentlich kann Ihr Körper DHA auch selbst herstellen, leider aber macht uns da unsere Ernährung einen Strich durch die Rechnung. Denn das Enzym, das für die Herstellung nötig wäre, ist häufig durch andere Nahrungsfette blockiert. Daher müssen Sie DHA über Ihre Nahrung zuführen - das funktioniert am besten mit Fisch.
Fisch wirkt sich aber nicht nur positiv auf Ihr Gehirn aus. Er enthält auch alle Aminosäuren, die Ihre Körperzellen stärken, Sie gegen Stress stark machen, Lust, Kreativität ankurbeln und die Hormone bilden, die Sie fröhlich machen. Darüber hinaus regt das im Fisch enthaltene Jod Ihre Schilddrüse an. Die hier gebildeten Hormone machen Sie kreativ und leistungsfähig.