Fertigprodukte: Gesunde Alternativen
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Vermeiden Sie diese negativen Effekte der Fertignahrungsmittel mit meinen gesunden Alternativen:
Müsli hat den Ruf einer gesunden Ernährung. Das stimmt auch, wenn es sich um wirklich frisches Müsli und nicht um verarbeitete Flocken handelt. Diese sind oft mit viel Zucker versetzt, und gerade die Vollkorn-Weizenflocken enthalten noch Phytin. Das ist ein Pflanzenschutzstoff, den der Körper nur schwer verarbeiten kann — er führt zu Verdauungsproblemen. Ich rate meinen Patienten immer, sich ein „lebendiges" Müsli herzustellen. Kaufen Sie sich im Naturkostladen frisches Korn und testen Sie, wie viel Leben noch in ihm steckt: Bringen Sie die Körner auf einem Stück feuchter Küchenrolle zum Keimen. Erhalten Sie innerhalb von 3 Tagen Sprossen, dann schroten Sie sich aus dem restlichen Korn Ihr Frühstücksmüsli — es ist so gesund wie kein anderes (machen Sie diesen Keimtest mal mit Cornflakes).
Pommes frites enthalten zu viel Salz und Fett. Auch fettarme Alternativen sind ein schlechter Tausch. Denn dann werden viele andere chemische Stoffe eingesetzt, die das fehlende Fett ausgleichen sollen. Viel gesünder sind Pellkartoffeln oder auch Ofen- Kartoffeln.
Gerichte mit Fleischfüllung,
Tortellini, Ravioli, Lasagne, aber auch Königsberger Klopse gibt es im praktischen Dosenformat. Davon möchte ich Ihnen schon aus dem Grunde abraten, dass Sie gar nicht kontrollieren können, welches Fleisch hier verwendet wird. Außerdem tummeln sich auch hier wieder die beliebten Zusatzstoffe wie Zitronensäure, aber auch viel Fett.
Sollen es Nudeln sein? Dann kochen Sie Vollkorn-Nudeln. Mit einer selbstgemachten Soße aus angedünsteten Tomaten, vermischt mit ein bisschen Olivenöl, schmecken sie viel besser als die Dosenkollegen. Zudem nehmen Sie so viel Lycopin zu sich, einen Stoff, der Sie vor Herzinfarkt schützen kann.
Kommt es Ihnen auf das Fleisch an, machen Sie sich Ihre Lasagne selbst. Vorgekochte Nudelplatten können Sie kaufen, auch als Vollkornvariante. Dann verfeinern Sie die oben beschriebene Tomatensoße mit Hack fleisch, schichten sie zwischen die Platten, noch ein bisschen geriebenen Käse darauf und ab damit in den Ofen.
Auch das angebliche Naturprodukt Honig ist nicht mehr so natürlich, wie man denkt. Finden Sie Honig als Inhaltsstoff angegeben, machen Sie einen großen Bogen um das entsprechende Produkt. Leider werden nämlich heute bei der Honigherstellung auch Medikamente eingesetzt, die sich dann im fertigen Honig und damit auch in den Endprodukten wiederfinden. In Sachen Honig sollten Sie auf Bioprodukte zurückgreifen. Es gibt in fast jeder Stadt einen Bioimker mit Direktverkauf – hier erhalten Sie noch echten Honig.
Fertigsuppen gehören nicht in Ihre Küche, sondern in den Sondermüll— sie bestehen nur aus Chemie. Hier sollten Sie sich wirklich die Mühe machen, selbst zu kochen. Ein leckeres Rezept ist zum Beispiel dieses:
Tomatensuppe Sie brauchen für 4 Personen:
- 1,5 Kilo Tomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zwiebel
- 1 EL Olivenöl
- 1 Zweig Thymian
- 1 TL Zucker
- 1 Petersilienzweig
- etwas Schnittlauch
- Salz und Pfeffer
Waschen Sie die Tomaten und schneiden Sie sie klein. Knoblauch und Zwiebel schälen und dann in kleine Stücke schneiden. Braten Sie die Zwiebeln dann eine Minute lang in 1 EL Olivenöl an; geben Sie danach die Tomaten, den Knoblauch, Thymian, Zucker und Petersilie hinzu. Lassen Sie die Mischung 30 Minuten köcheln; nehmen Sie die Kräuter wieder heraus. Nun einmal gut umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pressen Sie die Suppe durch ein Sieb, verteilen Sie sie auf Tellern und garnieren mit dem Schnittlauch.
Diese Suppe schmeckt auch kalt ganz wunderbar — also eine ideale Büromahlzeit.
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