Fasten: Was müssen Sie beachten?
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Was müssen Sie aber für eine richtige Fastenkur beachten? Sie dürfen Fasten, wenn Sie gesund und leistungsfähig sind. Um ganz sicherzugehen, dass Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun, ihn nicht etwa schädigen, sollten Sie sich vor Beginn Ihrer Kur ärztlich untersuchen lassen.
Wollen Sie dann wirklich beginnen, sollten Sie sich von vorneherein mit dem versorgen, was Sie in den nächsten Tagen brauchen. Dies sind Kräutertee, Säfte und Mineralwasser – und wenn Sie nicht ganz auf Nahrung verzichten wollen – Gemüse.
Mit zwei sogenannten Entlastungstagen vor dem eigentlichen Fasten bereiten Sie sich körperlich und seelisch auf die folgende Fastenzeit vor. An diesen beiden Tagen sollten Sie wenig und einfach essen und auf Fett und Eiweiß verzichten. Dazu bietet sich ein Gemüse- oder Obsttag an. Je nach Geschmack können Sie aber auch einen Kartoffel-, Hafer- oder Reistag einlegen.
Am ersten Fastentag beginnen Sie mit einer Darmentleerung. Was Sie dafür benötigen, liegt an Ihrer Verdauung. Dem einen mag ein Glas Buttermilch reichen, vielleicht brauchen Sie aber auch ein abführendes Salz, dass Sie in Wasser auflösen. Gut geegnet ist hierfür zum Beispiel Glaubersalz, das Sie in jeder Apotheke bekommen. Geben Sie einen Spritzer Zitronensaft hinzu, schmeckt es gar nicht so schlimm. Auf diese Darmreinigung dürfen Sie aber keinesfalls verzichten. Denn solange ihr Darm noch nicht leer ist, haben Sie noch ein Hungergefühl. Auch am zweiten Tag kann es noch zu Hunger kommen; gelegentlich verspüren Sie auch Kopfschmerzen aufgrund der Entwässerung. Ab dem dritten Tag dann haben sich Körper und Seele stabilisiert. Sie fasten problemlos weiter und bekommen meist Lust auf Sport oder aufs Spazieren gehen. Geben Sie dieser Lust ruhig nach, aber strengen Sie sich nicht an.
Die Darmentleerung halten Sie übrigens bei; jeden zweiten Fastentag sollten Sie sie durchführen. Denn auch, wenn Sie keine feste Nahrung zu sich nehmen, sammeln sich im Darm Schlacken an, die Sie ausscheiden müssen. Aber auch das Ende der Fastenkur, das sogenannte Fastenbrechen, erfordert Fingerspitzengefühl. Keinesfalls dürfen Sie einfach wieder drauf los essen. Fangen sie ganz langsam wieder an – und nutzen Sie die Fastenkur doch zur Nahrungsumstellung. Sie müssen sich jetzt wieder an das Essen gewöhnen, warum denn dann nicht auch an Rohkost, Salat und viel Obst und Gemüse?
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