Fasten: Nebenwirkungen
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GNL5356
Wenn Sie zu lange fasten oder zu wenig trinken, kann es auch zu einer mehr oder weniger klinisch auffälligen, bakteriellen Besiedelung des Harnleitersystems kommen. Stoffwechselprodukte der Bakterien können dann ebenfalls zu Veränderungen des Harngeruchs und der Harnfarbe führen. Im Einzelfall kann es zu Urogenitalinfektionen mit Blut im Urin kommen, weil die Körperabwehr durch übermäßiges Fasten geschwächt wird und Bakterien die Nierenepithelien beschädigt haben.
Je nach Länge des Fastens – und damit Beschädigung der Körperabwehr – kann es zu einer Veränderung der bakteriellen Hautflora mit Überwiegen bestimmter Keime kommen, die sich in den Ausführungsgängen von Schweißoder Talgdrüsen wohl fühlen. Deren Zersetzungsprodukte erzeugen zusätzlichen, deutlichen und sehr unangenehmen Körpergeruch. Dies ist aber normal – dieser Geruch kann nicht verhindert werden.
Übelriechender Scheidenausfluss ist meist auf eine hungerbedingte Funktionseinschränkung des Abwehrsystems zurückzuführen. Der Organismus fährt nach einer gewissen Zeit die Produktion von unspezifischen, gegen Bakterien gerichteten, Antikörpern, die in die vaginale Schleimhaut ausgeschieden werden, zurück. Dadurch gewinnen Keime die Oberhand, die sich nun zunehmend wohler fühlen und deren Stoffwechselprodukte mit dazu beitragen, Farbe, Konsistenz und Geruch des vaginalen Schleims zu verändern.
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