Fasten: Entschlackung ist Mythos
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Fasten soll entschlackend wirken, der Körper soll entsäuert und entgiftet werden. Diese Behauptungen sind wissenschaftlich nicht haltbar. Es gibt bis heute keinen Nachweis, dass es Schlacken gibt, die sich im menschlichen Körper ablagern. Alle Stoffwechselgifte, die jeden Tag im Körper durch den Abbau von Nahrungsmitteln entstehen, werden nicht in Form von Schlacken angesammelt, sondern vollständig über Niere und Darm ausgeschieden.
Beim Buchinger-Fasten wird der entstehende schlechte Atem damit begründet, dass alte Eiweißschlacken aus dem übersäuerten Gewebe abgebaut werden. Diese Annahme ist mittlerweile überholt. Vielmehr wissen wir heute, dass der Geruch daher kommt, dass zwecks Energiegewinnung Fett abgebaut wird. Die dabei entstehenden Ketonkörper, Rest-Eiweiß-teile, werden im Körper verbrannt. Nehmen diese aber überhand, werden sie über den Urin und den Atem mit ausgeschieden – so kommt es zur unangenehmen Atemluft.
Eine Entsäuerung des Körpers findet beim Fasten ebenfalls nicht statt. Vielmehr ist das Risiko sehr groß, dass Ihr Säureniveau im Körper steigt. Sie nehmen zu wenig Mineralstoffe und Vitamine zu sich, zudem trinken Sie häufig zu wenig.
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