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Übersäuerung: Was die Zitrone und andere Früchte tun

Der saure Regen sorgte vor Jahren für Schlagzeilen, der saure Mensch wird es in Zukunft tun – und damit ist nicht Ihre Stimmungslage gemeint, wenn Sie sich über irgendetwas geärgert haben. Übersäuerung: Auch Ihr Körper kann sauer werden, wenn Ihr Säure-Base-Gleichgewicht nicht im Lot ist.

Eine Zitrone mit Blatt© photocrew - Fotolia

Chronische Übersäuerung macht nicht nur den Menschen schlapp und lustlos, sie bewirkt auf unterschiedlichen Wegen allmählich auch die Zerstörung der Gesundheit. Nachgewiesen ist mittlerweile, dass Migräne, Rheuma, Krebs, Herzinfarkt und Diabetes mellitus, Psychosen und Neurosen immer begleitet sind von einem Abrutschen des Organismus ins saure Milieu.

Aus dem Chemieunterricht kennt man sie, die ätzenden Säuren und alkalischen Basen. Wie sauer oder wie basisch eine Substanz ist, sagt der pH-Wert: Säuren haben einen pH-Wert bis 7, Basen von 7 bis 14. Die stärkste Säure im Körper ist die Magensäure mit einem pH-Wert von 1,2 bis 3.

Blut ist mit einem pH-Wert zwischen 7,35 und 7,45 leicht basisch.Interessanterweise führen nicht die Nahrungsmittel zur Übersäuerung, die sauer schmecken, sondern solche, die im Verdauungsprozess zu Säure verstoffwechselt werden. So macht Zucker den Körper sauer. Essig hingegen wirkt sich basisch aus. Und auch der Biss in die saure Zitrone macht nicht nur lustig sondern auch basisch.

Für den Organismus ist die Kontrolle des pH-Wertes innerhalb enger Grenzen sehr wichtig: Zum Beispiel ist die Molekülform der Eiweiße und damit eine normale Struktur der Zellbestandteile abhängig vom Säuregrad der Körperflüssigkeiten. Bereits ein Absinken des Blut-pH-Wertes auf den Neutralwert von 7,0 oder ein Anstieg auf mehr als 7,8 würde sich tödlichuswirken.

Um den Säure-Basen-Haushalt konstant zu halten, setzt der Körper unterschiedliche Mechanismen ein: Die überschüssige Säure wird über die Nieren ausgeschieden. PH-Puffer im Blut schützen vor plötzlichen Säureschwankungen.

Kohlendioxid ist sauer. Bei verstärkter Atmung sinkt der Kohlendioxidgehalt des Blutes und es wird basisch. Bei eingeschränkter Atmung steigt der Kohlendioxidgehalt des Blutes und es wird sauer. Zudem benötigt der Körper Mineralstoffe und Spurenelementezum Entsäuern.

Paradox: Warum Fruchtsäuren basisch wirken

Negativ geladene Fruchtsäuren (FS–) sind in Nahrungsmitteln stets an eine positiv geladene Base wie Natrium (Na+) gekoppelt. Der Stoffwechsel des Körpers baut ausschließlich die Fruchtsäure ab und scheidet sie aus. Die Base bleibt in den Geweben zurück.

Bei den meisten Stoffwechselreaktionen entstehen vor allem Säuren. Gelingt es dem Organismus nicht, diese Säuren zu neutralisieren oder über den Urin auszuscheiden, übersäuert er früher oder später.

Diese Säuren entstehen im Körper

  • Kohlensäure in der Zellatmung
  • Milchsäure durch Muskelarbeit
  • Salzsäure für die Magentätigkeit
  • Harnsäure durch den Abbau von Aminosäuren
  • Schwefelsäure durch den Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren

Im Gegensatz zu den vielfältigen Säurequellen des Körpers entstehen Basen im Stoffwechsel in sehr geringem Maße. Aus diesem Grund müssen Sie sie zum Ausgleich vor allem mit der Nahrung zuführen.

Zu viel Fleisch macht sauer

Ob ein Lebensmittel sauer oder basisch wirkt, hängt nicht von seinem Geschmack ab. So schmecken Fruchtsäuren (z. B. in Zitrusfrüchten wie Zitronen oder Orangen) sehr sauer, entfalten im Körper dennoch eine basische Wirkung. Für den Säure-Basen-Haushalt ist vielmehr entscheidend, aus welchen einzelnen Nährstoffen sich das Lebensmittel zusammensetzt. So wirken in allen Nahrungsmitteln vorhandene Bestandteile wie Eiweiße, schwefelhaltige Aminosäuren, Phosphat und Nukleinsäuren eher „säuernd“. Fruchtsäuren, Kalium oder Hydrogencarbonat weisen eine eher basische Wirkung auf. Je nachdem, in welchen Mengen und Verhältnissen ein Lebensmittel diese Stoffe enthält, zeigt es eine basische oder säuernde Wirkung auf Ihren Körper.

Hier sieht man, dass besonders die heute vorherrschende Ernährung mit viel Fleisch (wegen der säuernden Eiweiße) und einem relativ geringen Anteil an Obst und Gemüse zu einem deutlichen Säureüberschuss im Körper führt. Das Problem verstärkt sich, weil der in vielen Lebensmitteln enthaltene Zucker (außerdem Weißmehlprodukte) als „Basenräuber“ wirkt.

Messen Sie Ihren Säuregehalt

Lassen Sie es nicht soweit kommen. Um herauszufinden, ob Sie sauer sind, können Urinteststreifen aus der Apotheke schnell Klarheit verschaffen. Messen Sie den Urin-pH-Wert morgens, mittags und abends und bilden Sie den Mittelwert. Werte zwischen 6,5 und 7,5 sind normal. Liegen Ihre Werte im sauren Bereich, überprüfen Sie zuerst Ihre Ernährungsgewohnheiten.

Neben stehend finden Sie eine Übersicht von Nahrungsmitteln (bezogen auf 100 g) und deren potenzielle renale Säurebelastung, den so genannten PRAL-Wert. Ein negativer PRAL-Wert bedeutet auch eine negative Säurebelastung, d. h. das Nahrungsmittel verringert den Säuregehalt im Körper. Ein positiver Wert erhöht die Belastung: Der Körper wird sauer.

Als Anhaltswert können Sie sich merken, dass 80 % der Nahrung aus basischen oder neutralen, und 20 % aus sauren Lebensmitteln bestehen sollten. Hilfreich können auch basische Nahrungsergänzungsmittel sein. Sie wirken neutralisierend und stellen Ihrem Körper Mineralien bereit, die er zum Entsäuern benötigt.

Gerade nach einer anstrengenden Trainingseinheit können sie helfen, dass sich Ihr Körper schneller regeneriert. Achten Sie außerdem darauf, genügend kohlensäurefreies Wasser zu trinken. Als Sportler haben Sie einen entscheidenden Pluspunkt: Sport unterstützt den Körper bei der Ausscheidung von Säuren, denn auch durch den Schweiß werden dieseabgesondert und können so den Körper nicht unnötig belasten.

Das sind die häufigsten Gründe für eine Übersäuerung:

Verdauungsprobleme.

Der Darm ist das Organ, das bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushalts die größte Rolle spielt. Verdauungsprobleme führen dazu, dass der Speisebrei nicht schnell genug durch den Darm befördert wird. Es kommt zu Fäulnis und Gärung, hierbei wird vermehrt Säure gebildet. Daher sollten Sie Verdauungsstörungen ernst nehmen und bei anhaltenden Verdauungsproblemen, aber auch bei Darmerkrankungen Ihren Arzt aufsuchen.

Zu viel Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse.

Fleisch und Wurstwaren sind von Beilagen zu Hauptnahrungsmitteln geworden. Sie stehen bei vielen Menschen täglich, häufig sogar mehrfach täglich auf dem Speiseplan. Fleisch und Wurstwaren aber werden sauer verstoffwechselt. Parallel dazu sinkt der Verzehr von Obst und Gemüse, die basische Endprodukte ergeben. Somit ist ein Ausgleich von sauer und basisch nicht mehr möglich.

Vermehrter Alkoholkonsum.

Alkohol ist ein Risikofaktor für eine Übersäuerung, denn er wird sauer verstoffwechselt. Hinzu kommt, dass er die Wasserausscheidung Ihres Körpers ankurbelt. Dabei gehen Ihrem Körper Magnesium, Kalzium und Kalium verloren – wertvolle Mineralstoffe, die basisch wirken.

Industriell hergestellte Lebensmittel.

Fertiggerichte und weiterverarbeitete Lebensmittel sind eine weitere große Gefahr für Ihren Körper. Denn sie enthalten nur wenige Vitamine und Mineralstoffe, die Ihr Körper braucht, um einen basischen pH-Wert zu halten. Zudem enthalten Fertiggerichte viele Zusätze, zum Beispiel Konservierungs- und Farbstoffe. Diese bilden in Ihrem Körper Säuren.

Zu geringe Trinkmengen.

Sie brauchen jeden Tag 30 mg Wasser oder ungesüßten Tee pro Kilogramm Körpergewicht, um genügend Säuren über den Urin ausscheiden zu können. Allerdings nehmen die wenigsten Menschen diese Trinkmenge zu sich – der saure Harnstoff bleibt im Körper. Auch wenn Sie das Falsche trinken, verschlechtern Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt: So werden zum Beispiel Getränke mit viel Kohlensäure, aber auch Limonaden, die viel Zucker enthalten, sauer verstoffwechselt.

Stressbelastung.

Wenn Sie dauernd unter Stress stehen, schüttet Ihr Körper die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Diese beiden Stress­hormone werden im Körper weiterverarbeitet – hierbei entstehen Säuren.

Rauchen.

Damit Ihr Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen bleibt, ist eine gesunde Atmung sehr wichtig. Nur so tanken Sie neuen Sauerstoff und scheiden gleichzeitig Kohlendioxid aus, das säuernd wirkt. Rauchen dagegen schädigt Ihre Lungen – ein Kohlendioxid-Abbau kann nur noch begrenzt stattfinden.

Medikamente.

Bei vielen Medikamenten, die wir rezeptfrei und ohne Bedenken einnehmen, werden beim Abbau Säuren gebildet. Der bekannteste Wirkstoff, der ein großer Säurenbildner ist, ist Acetylsalicylsäure (ASS). Wenn Sie Medikamente, die ASS enthalten, dauerhaft einnehmen müssen, zum Beispiel zur Herzinfarkt-Prävention, fragen Sie Ihren Arzt nach Alternativen, die keine Säuren bilden.

Das hilft Ihnen, wenn Sie unter einer Übersäuerung leiden:

  • vor allem eine säurearme Ernährung
  • eine kurze Zeit lang fasten
  • nach Bedarf Basenpulver einnehmen
  • mindestens zwei Liter Wasser pro Tag trinken
  • eine Darmsanierung vornehmen
  • sich regelmäßig im aeroben Trainingsbereich bewegen
  • aus eigener Kraft schwitzen
  • aufsteigende Bäder mit Basenpulver
  • regelmäßig Sauna oder Dampfbad
  • Entspannung und innere Ruhe

Bei einer Übersäuerung ist Fasten das bewährteste Mittel, Gewebe und Organe zu reinigen. Die Regeneration einer vorgeschädigten Leber, die ja ganz besonders von Umwelt- und Genussgiften belastet wird, soll besonders wirkungsvoll sein.

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Ihr Körper kann Säuren neutralisieren und ausscheiden

Die entstehenden Säuren müssen auf ihrem Weg durch den Körper neutralisiert werden – dazu sind basisch wirkende Stoffe wie zum Beispiel Vitalstoffe nötig. Diese nehmen Sie ebenfalls über die Nahrung zu sich, zum Beispiel aus vielen Obst- und Gemüsesorten. Die Basen gelangen über das Verdauungssystem, also Magen und Darm, in den Blutkreislauf.

Zudem kann der Körper durch verschiedene Mechanismen säurehaltige Stoffwechsel-Endprodukte direkt abtransportieren:

  • Durch die Nieren werden sie mit dem Urin ausgeschieden.
  • Kohlendioxid wird ausgeatmet.
  • Schweiß ist ebenfalls sauer, er wird über die Haut abtransportiert.
  • In der Leber entsteht über den Eiweißstoffwechsel Ammoniak. Dieses saure Endprodukt wird aufgespalten in Wasser und Harnstoff und durch die Leber ausgeschieden.

Im Kampf gegen die Übersäuerung hilft auch das basische Sekret der Bauchspeicheldrüse. Es gelangt in den Darm, wo es sauren Speisebrei neutralisiert.

Überschüssige Säuren werden eingelagert

Diese säureregulierenden Mechanismen funktionieren aber nur, wenn Sie Ihrem Körper nicht zu viele Säuren zumuten. Nehmen sie überhand, versucht der Körper, sich bei einer anhaltenden Säure-Belastung zunächst einmal selbst zu helfen, indem er die entstehenden Säuren zwischenlagert.

So gelangen sie ins Bindegewebe. Hier werden sie gespeichert, bis Ihr Körper wieder genügend Basen zur Verfügung hat, damit er die überschüssig gebildeten Säuren nach und nach neutralisieren und abbauen kann.

Leider aber gelingt dies nur in den wenigsten Fällen. In der Regel stehen die für einen Abbau nötigen Basen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Daher verbleiben die Säuren dauerhaft im Bindegewebe – es kommt zur chronischen Übersäuerung.

Zivilisationskrankheiten sind häufig die Folge einer Übersäuerung

Wenn Sie übersäuert sind, leiden als Erstes Ihre Knochen darunter. Um die Säure abzubauen, greift Ihr Körper nämlich auf das in den Knochen gespeicherte Kalzium zurück, einen basischen Mineralstoff, der für die Knochenstabilität sehr wichtig ist.

Ohne Kalzium werden Ihre Knochen weich und brüchig. Osteoporose, der gefürchtete Knochenschwund, bildet sich aus.

Auch viele Stoffwechselvorgänge, sogar Ihr Immunsystem, sind abhängig von einem gesunden Säure-Basen-Haushalt.

Ist er nicht ausgeglichen, fühlen Sie sich zunächst einmal schlapp und müde.

Der Grund: Die Vitalstoffe, die eigentlich für einen normal ablaufenden Stoffwechsel notwendig sind, werden zum Ausleiten der Säuren verbraucht. Im Laufe der Zeit kann es dann zu vielen Erkrankungen kommen, die leicht als „Zivilisationskrankheiten“ abgetan werden.

So wissen wir heute, dass

  • Allergien,
  • Diabetes,
  • Rheuma und Gicht,
  • Migräne,
  • Magenentzündungen,
  • Gelenkerkrankungen,
  • Arteriosklerose und
  • Bluthochdruck,
  • Spannungskopfschmerzen,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Weichteilrheuma, Fibromyalgie,
  • Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung,
  • Osteoporose, Bandscheibenschäden,
  • Schlafstörungen, Depressionen,
  • Infektanfälligkeit,
  • unreine Haut, Ekzeme, Juckreiz

Folgen einer Übersäuerung sein können.

Selbstverständlich sind es nicht ausschließlich die Säuren, die für diese und andere Krankheiten verantwortlich sind. Aber sie sind in vielen Fällen maßgeblich am Krankheitsgeschehen beteiligt. Aus diesem Grund tun Sie mit einer Basenkur viel für Ihre Gesundheit.

So kommen Sie in 4 Schrit­ten zu einem gesunden Säure-Basen-Haushalt

Ob Sie übersäuert sind, können Sie recht einfach durch einen pH-Test Ihres Urins herausfinden. Wenn dieser Ihnen anzeigt, dass in Ihrem Körper zu viele Säuren eingelagert sind, sollten Sie Folgendes machen:

1. Nehmen Sie für vier Wochen ein Basenpulver. Es ist Ihre „erste Hilfe“ bei der Entsäuerung.

2. Legen Sie eine Basen-Fastenwoche ein. Sie regt den Abtransport der Säuren aus Ihrem Körper an.

3. Stellen Sie Ihre Ernährung um, greifen Sie in Zukunft verstärkt zu Lebensmitteln, die basisch verstoffwechselt werden.

4. Bewegen Sie sich, und vermeiden Sie Stress – so sorgen Sie für eine ausreichende Sauerstoffaufnahme Ihres Körpers.

Stärkung des Basenhaushaltes

Um die Basenwerte zu erhöhen, können Sie Ihre Rezepte jeweils mit einem Teelöffel Basenpulver anreichern (aus Apotheke oder Reformhaus, z. B. Basentabs®, Basica®-oder Bullrich®-Pulver, 200 g ca. 6 €). So nimmt der Darm die Wirkstoffe aus dem Pulver besser auf, als wenn Sie es in Wasser eingerührt trinken. Darüber hinaus existieren zahlreiche andere Möglichkeiten, Ihren Basenhaushalt zu stärken.

  • basenreiche und säurearme Kost
  • spezielle basische Pulver und Salze aus Apotheke oder Reformhaus
  • Kanne-Brottrunk
  • basische Badezusätze
  • Saunabaden

Basenpulver, Bäder und Sauna

Die Badezusätze steigern die Basenaufnahme durch die Haut, wogegen das Saunabaden die Säureausscheidung fördert. Am wichtigsten ist und bleibt Ihre Ernährung. Nutzen Sie die Ernährungstipps für eine 3-Tage-Basenkur. Danach haben Sie die winterliche Trägheit aus dem Körper vertrieben und fühlen sich fit und energiegeladen für den Frühling. Nutzen Sie diesen Schwung, um auch an „normalen“ Tagen ein basenreiches Essen auf den Tisch zu zaubern.

Es ist einfacher, als Sie denken: wenig Weißmehlprodukte, Fleisch, Käse und Eier, dafür mehr Vollkorn, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Mit einer solchen Ernährung bringen Sie nicht nur Ihren Säure-Basen-Haushalt ins Lot, sondern frischen Ihre Vitalstoffreserven auf und sparen die eine oder andere überschüssige Kalorie ein.

Essen Sie sich frühlingsfit

Gesund und mit frischem Schwung in den Frühling: Wenn Sie das wollen, sollten Sie einige Lebensmittel verstärkt auf Ihren Speiseplan setzen.

  • Champignons: Sie enthalten Beta-Glukane. Diese Stoffe sind in der Lage, die Reaktionszeit der körpereigenen Fresszellen um bis zu 300 Prozent zu steigern. Mögen Sie keine Champignons? Die Beta-Glukane sind auch in anderen Pilzsorten enthalten.
  • Jogurt: Er liefert Ihnen massig Milchsäurebakterien. Und diese schützen Ihr Verdauungssystem gegen Krankheitskeime. Aber bitte greifen Sie zu Naturjogurt. Sahnejogurt bringt Ihnen nicht so viel. Dafür muss es aber auch kein probiotischer Jogurt sein, der ganz normale reicht aus.
  • Papaya: Diese Frucht ist ein echter Muntermacher. Sie liefert mehr Vitalstoffe als heimische Früchte, regt so den Stoffwechsel an und schützt Ihre Zellen. Damit ist sie eine große Fitness-Bombe.
  • Rosenöl: Die „Königin der Blumen“ ist eine wahre Naturapotheke. Zwei Tropfen Rosenöl reichen, die Sie in ein kleines Schälchen mit Wasser geben. Stellen Sie dies neben Ihr Bett. Der Duft lässt Sie entspannen und besser schlafen. Zudem verbessert das ätherische Öl Ihre Immunabwehr.
  • Radieschen: In ihnen sind Senföle enthalten, die echte Virenkiller sind. Schon in Mund und Rachen werden die Erreger abgetötet. So sind Sie vor Husten, Schnupfen und anderen Erkrankungen geschützt. Dafür reicht übrigens schon eine Dosis von zwei Radieschen pro Tag aus.
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Dr. Michael Spitzbart
Über den Autor Dr. med. Michael Spitzbart

Dies ist das Profil von Dr. med. Michael Spitzbart, dem Chefredakteur von "Dr. Spitzbart´s Gesundheits-Praxis". Hier gibt‘s alle Infos.

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