Ernährungstipps: Gut für's Herz
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So einfach halten Sie Ihren Lebensmotor fit
Ein Herz voller Leben
17,5 Millionen Menschen weltweit sterben jedes Jahr an Herzinfarkt und Schlaganfall - damit sind Herzprobleme die häufigste Todesursache. Mit Schuld an dieser Tatsache ist fehlende Bewegung, aber vor allem auch mangelhafte Ernährung. Dabei ist es so lecker, sich herzgesund zu ernähren. Meine Tipps werden Ihnen neue Anregungen geben, was Sie einfach einmal auf Ihren Speiseplan setzen können.
Am 24. September ist Welt-Herztag. Unter dem Motto „Wie jung ist Ihr Herz?“ sollen an diesem Tag Aktionen überall auf der Welt darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, das Herz gesund zu erhalten. Aber seien wir mal ehrlich: Am nächsten Tag gehen wir dann doch wieder unseren üblichen Gewohnheiten nach, einschließlich des fetten, ungesunden Kantinenessens. Das darf nicht sein. Sie sollten jeden Tag zu Ihrem persönlichen Herztag machen – denn Ihr Herz ist zu wichtig, als dass Sie ihm nur einen Tag im Jahr Aufmerksamkeit schenken dürfen.
Machen Sie jeden Tag zu Ihrem persönlichen Herztag
Eine herzgesunde Lebensweise erreichen Sie vor allem damit, dass Sie sich richtig ernähren. Industriekost und fette Braten gehören sicherlich nicht zu dem, was Ihr Herz gerne mag. Daher möchte ich Ihnen wertvolle Tipps an die Hand geben, mit denen Sie jeden Tag zu Ihrem persönlichen Herztag machen – für ein geringes Herzinfarktrisiko und ein langes Leben.
Nehmen Sie sich Italiener und Griechen zum Vorbild - aber bitte nicht die Pizzeria an der Ecke. Studieren Sie nicht die Speisekarte, sondern die Ernährungsgewohnheiten der Südländer: Sie besteht aus viel Fisch, wenig Fleisch, viel Gemüse und Salat. Die Gerichte werden mit frischen Kräutern zubereitet und Olivenöl, das zu den Fit-Fetten gehört. Freunden Sie sich mit dieser Ernährung an. Das kann Ihr Herzinfarktrisiko um 30 bis 40 % senken. Wenn Sie dann noch die entspannte südländische Lebensart übernehmen können, die aus wenig Stress, dafür aber einer Siesta zur Mittagszeit besteht (zugegeben schwierig, wenn Sie berufstätig sind), dann senken Sie Ihr Herzerkrankungsrisiko noch einmal.
Ein Löffel Leinöl pro Tag. Diesen sollten Sie in einem Glas Gemüsesaft verquirlen. So überdecken Sie den intensiven Geschmack des Öls – aber die enthaltene Linolensäure können Sie auf diese Art voll genießen. Sie senkt Ihr Risiko für eine Durchblutungsstörung am Herzen um 35 %.
Denken Sie zweimal nach - nämlich immer dann, wenn es fetten Braten, Schmalz, Wurst oder Ähnliches gibt. Und dann sagen Sie besser „nein, danke“. Denn diese Gerichte sind zwar lecker, sie lassen aber auch Ihr Cholesterin steigen – und zwar das schlechte LDL-Cholesterin. Je häufiger Sie zugreifen, desto trüber und cholesterinreicher wird Ihr Blut. Darüber hinaus machen solche fetten Produkte auf Dauer dick – neben dem Cholesterin noch eine weitere harte Belastung für Ihr Herz.
Schauen Sie aufs Etikett. Nehmen Sie die Zutatenliste Ihrer Einkäufe unter die Lupe. Hier finden Sie häufig das Wort „Transfettsäuren“. Das sollte bei Ihnen einen Reflex auslösen: Ware wieder ins Regal zurückstellen und einen großen Bogen drum machen. Denn diese Säuren sind die wahren Feinde Ihres Herzens. Sie zerstören die Zellwände, fräsen Kerben in die Arterienwände, an denen sich Verkalkungen ablagern können, und steigern die Produktion krank machender Hormone. Keine guten Voraussetzungen für ein gesundes Herz. Wir wissen, dass Menschen, die viele Transfettsäuren zu sich nehmen, ein um 66 % erhöhtes Herzinfarktrisiko aufweisen.
Diese Fettsäuren bilden sich bei Lebensmitteln, die in der Fritteuse zubereitet oder industriell hergestellt werden. Vorsicht, sie verstecken sich gerne. Achten Sie daher auch auf die Worte „hydrogenisiertes Fett“, „gehärtetes Fett“ und „partiell gehärtetes Fett“.
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