Ernährungsirrtümer: Ernährungsmärchen 3
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3. Ernährungsmärchen:
Viele kleine Mahlzeiten am Tag sind gesünder und halten schlank!
Ihr Körper möchte gar nicht so oft mit Nahrung versorgt werden, wie es in den vergangenen Jahren empfohlen wurde. Neuere Studien weisen nach, dass Zwischenmahlzeiten eher dick als dünn machen. Lieber öfter essen, hieß bislang die Devise, dafür aber weniger, denn so versorgt man seinen Körper regelmäßig mit Nährstoffen und vermeidet Heißhungerattacken. Dabei scheint es für Ihren Organismus gar nicht gut zu sein, wenn er durch ständiges Essen dauernhaft in Aktion ist. Ihr Stoffwechsel kann nicht alles gleichzeitig bewältigen: So muss Nahrung beispielsweise in verschiedenen Schritten nacheinander in Magen und unterschiedlichen Darmabschnitten aufgeschlüsselt werden. Das dauert einige Stunden, in denen das Verdauungssystem nicht ständig durch Nachschub gestört werden sollte. Vor allem für die Bauchspeicheldrüse ist das nicht gut, denn sie signalisiert Ihnen durch zu häufige Reizung immer schneller ein Hungergefühl, obwohl Sie gar keinen Hunger haben. Dann greifen Sie doch zum Snack zwischendurch und damit summieren sich die Kalorien.
Die Zwischenmahlzeiten verbannen zudem den Hunger auf etwas „Richtiges“ nicht wirklich. Da wird dann trotzdem ganz normal „zugeschlagen“. Übergewichtige haben häufiger mit dem „Stopp-Signal“ (= Sättigung) Probleme als mit dem „Start-Signal“ (= Appetit). So werden dann schnell aus fünf kleinen fünf große Mahlzeiten. Somit fördern Zwischenmahlzeiten das Übergewicht. Sollte der Hunger zwischendurch doch zu sehr an Ihnen nagen, ist dies eine gute Gelegenheit, Obst und Gemüse zu essen. Wer körperlich schwer arbeitet oder anstrengenden Sport treibt, darf mehr und öfter essen.