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Entdecken Sie, was oft wirklich in Ihrem Schokocroissant steckt

In Bäckereien und Handel sind sie weit verbreitet: Schokocroissants und andere Backwaren mit einer braunen Glasur, Verzierung oder Füllung. Als Kunde erwarten Sie natürlich bei der Bezeichnung „Schokolade“, dass diese auch verwendet wurde und keine preiswerte, qualitativ geringwertigere kakaohaltige Fettglasur.

Das Charakteristische an Schokolade ist, dass sie beispielsweise aus hochwertiger Kakaobutter hergestellt wird. Tatsächlich sehen Zubereitungen aus anderen, preiswerteren Speisefetten sowie Zucker, Kakaopulver und Wasser echter Schokolade zum Verwechseln ähnlich. Mit dem bloßen Auge können Sie hier keinen Unterschied entdecken. Grundsätzlich dürfen diese kakaohaltigen Fettglasuren oder -cremes bei der Herstellung von Backwaren eingesetzt werden. Allerdings muss der Einsatz dieser Produkte dann mit dem Hinweis „mit kakaohaltiger Fettglasur“ für Sie als Verbraucher gekennzeichnet werden. Taucht auf dem Schild in Ihrer Bäckerei das Wort „Schokolade“ oder „Schoko“ auf, müssen Kakaoerzeugnisse wie Schokolade oder Kakao in den Produkten verarbeitet sein.

Mein Tipp

Fragen Sie bei Ihrem Bäcker genau nach, ob er tatsächlich Schokolade verwendet oder vielleicht doch eine preiswerte kakaohaltige Fettglasur. Wenn er keine Schokolade einsetzt, die Backwaren aber als „Schoko-Produkte“ verkauft, ist dies eine Wertminderung und Sie werden als Kunde unerlaubt getäuscht.

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Astrid Schobert
Über den Autor Astrid Schobert

Ehemalige Chefredakteurin von „Ernährungstipps“ Astrid Schobert ist unsere Ernährungsexpertin. Sie hat in Bonn Oecotrophologie studiert und arbeitet, nach langjähriger Erfahrung […]

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