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Logi-Diät - halten Sie Ihren Blutzuckerspiegel klein

Was zeichnet eigentlich eine wirklich gesunde Ernährung aus? Jahrelang galt der Grundsatz, vor allem Fett zu meiden. Mediziner der renommierten Harvard-Universität in Boston/USA haben jetzt ihre jüngsten Erkenntnisse in die „Logi-Diät“ einfließen lassen.

Danach sollten Sie auch mit Kohlenhydraten sparsam sein. Mit unseren Praxis-Tipps und der „neuen“ Ernährungspyramide können Sie die aktuellen Empfehlungen ganz leicht in die Tat umsetzen.

Die Grundidee der Logi-Diät ist einfach: Unser Stoffwechsel funktioniert noch immer am besten, wenn wir uns ernähren, wie es unsere Ahnen 300.000 Jahre lang taten, also mit überwiegend Gemüse und Obst sowie gelegentlich Fisch und Fleisch. Kohlenhydrate – vor allem Stärke aus Getreideprodukten – waren damals Mangelware.

Unser Organismus ist also in der Lage, die benötigten Kohlenhydrate (Glukose, „Blutzucker“) aus Eiweißverbindungen und Fettsäuren selbst herzustellen. Dieser Prozess dauert länger als die Verarbeitung von direkt aufgenommenen Kohlenhydraten.

Daher kommt es nicht zu den gefürchteten Blutzuckerspitzen. Diese lösen eine überschießende Insulinproduktion und damit sofort wieder Hungerattacken aus. Die Folge: Wir essen mehr, als der Körper wirklich benötigt.

Im Gegensatz zu den üblichen Ernährungsempfehlungen sollten Sie bei der Logi-Diät Vollkornprodukte, Nudeln und Reis nur noch gelegentlich verzehren. Auf Weißmehlprodukte verzichten Sie am besten ganz.

Hohe Blutzuckerwerte verursachen mehr als nur Diabetes

Wie sich ein ständig erhöhter Insulinspiegel auf den Stoffwechsel auswirkt, zeigt die größte Ernährungs-Langzeitbeobachtung der Welt, die an der Harvard-Universität in Boston/USA im Rahmen der so genannten Nurses Health Study und der Health Professional Study seit Mitte der 80er Jahre durchgeführt wird.

Folgen eines erhöhten Insulinspiegels sind:

  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Gefäßschäden und Bluthochdruck
  • erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte

Alle vier Krankheiten zusammen bilden das gefürchtete „Metabolische Syndrom“ mit einem mehrfach erhöhten Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Auf der Basis ihrer Daten haben die Harvard-Mediziner in den letzten Jahren die „Low Glycemic and Insuline“-Diät (kurz: Logi; deutsch: „niedriger Blutzucker und Insulin“) entwickelt.