Diät: Eßstörungen beginnen mit Diät
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Der Grundstein für ein oft lebenslanges anomales Eßverhalten wird in der Jugend gelegt, wie eine neue australische Studie bestätigt. Prof. G. C. Patton und Kollegen der Universität von Parkville/Victoria hatten 2 023 Schülerinnen und Schüler drei Jahre lang regelmäßig befragt und beobachtet. Ihr Ergebnis: Am Anfang von Eßstörungen steht die Diät.
Zu Beginn der Untersuchung litten bereits 3 Prozent der Mädchen und 0,3 Prozent der Jungen an einer Eßstörung. Im weiteren Verlauf zeigten alle Mädchen, die strenge Diäten durchführten, ein 18x höheres Risiko, an einer Eßstörung zu erkranken, als Schülerinnen, die normal aßen. Wer nur hin und wieder fastete, hatte immer noch ein 5faches Risiko für eine bleibende Eßstörung.