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Cola nur in Verbindung mit gesunder Ernährung

Dass Softdrinks wie Cola oder Fanta auf Dauer nicht gesund sind, ist nichts Neues. Sie enthalten viel zu viel Zucker und können so zu Übergewicht, aber auch zu Diabetes führen. Forscher vom Tata Memorial Hospital in Indien kommen jetzt aber zu dem Schluss, dass auch die ständig steigende Anzahl von Speiseröhrenkrebs auf den in den letzten Jahren gestiegenen Konsum dieser Getränke zurückzuführen ist. 

Der Konsum der kohlensäure-haltigen Softdrinks hat sich in den letzten 50 Jahren verfünffacht, gleichzeitig stieg auch die Zahl der an Speiseröhrenkrebs erkrankten Menschen um das Sechsfache. Dieser Anstieg konnte in den Ländern festgestellt werden: in Amerika, aber auch in Großbritannien und Australien. In Ländern, in denen diese Getränke nicht so häufig getrunken werden, wurde kein Zuwachs an Speiseröhrenkrebs beobachtet. 

Die Wissenschaftler haben Belege dafür, dass sich der Magen besonders stark ausdehnt, wenn zu viel dieser süßen Getränke verzehrt wird. Außerdem sinkt der pH-Wert der Speiseröhre stark ab – daher kommt es zu gesundheitlichen Problemen.

Wahrscheinlich ist aber nicht nur der hohe Konsum an Softdrinks alleine schuld am gestiegenen Krebsrisiko, da Menschen, die überwiegend Cola oder Fanta trinken, dazu neigen, sich auch sonst ungesund zu ernähren. Daher sollten Sie, wenn solche Getränke oft auf Ihrem Speiseplan stehen und Sie nicht darauf verzichten wollen, auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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