Brainfood: Stärken Sie Ihr Gehirn
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Unser Gehirn reagiert darauf, was wir essen und trinken – sehr stark sogar. Die geeignete Auswahl von Nahrungsmitteln kann unsere geistige Fitness und unser mentales Wohlbefinden massiv beeinflussen. Gibt es Nahrungsmittel, die intelligenter machen? Macht es Sinn, sogar spezielles „Brain Food“ zu kaufen?
Der Begriff „Brain Food“ hat einen schlechten Ruf bekommen. Das liegt daran, dass es findigen Geschäftemachern immer wieder gelingt, gutgläubig staunenden Menschen inhaltsleere Pillen, gewöhnlichen Honig oder gar Designerdrogen als Nahrung fürs Gehirn zu verkaufen. Zu horrenden Preisen, versteht sich. Diese Art von „Brain Food“, kostspielige Wundermittel, können Sie sich getrost sparen.
Fett runter, Fisch auf den Tisch
Manche Einflüsse der Ernährung auf das Denken kennt jeder aus Erfahrung: schweres Abendessen, das Alpträume hervorruft oder Kohlenhydrate, die das 11-Uhr-Loch stopfen. Vitamine und Mineralstoffe dagegen schmieren den geistigen Motor. Zielgenaues Essen zur Steigerung von geistigen und emotionalen Fähigkeiten funktioniert.
Unser Körper lagert Überschüsse an bestimmten Nährstoffen ab. So gibt es zum Beispiel so genannte Eiweiß-Speicherkrankheiten. Insbesondere Fett wird sehr gut sichtbar abgelagert. Aber wussten Sie, dass der Körper einen Teil der Fettreserven im Gehirn anlegt – und dadurch die Gehirntätigkeit dämpft? So gibt es Nahrungsmittel wie Sahne, Eier oder Schokolade, die Schreibtischarbeiter sparsamer verbrauchen sollten. Kalt gepresste Öle, Obst und Gemüse oder Fisch helfen dagegen dem Gehirn, seine Leistung zu entfalten.
Ein beträchtlicher Teil unseres Nahrungsangebots ist stark „veredelte“ Nahrung, durch starke Düngung unnatürlich zusammengesetzt und durch viele Behandlungsschritte der Vitamine beraubt. Kommen ungünstige Ernährungsgewohnheiten dazu, entstehen punktuelle Defizite. Wenn nur ein Vitamin oder Mineralstoff zur Mangelware wird, sinkt die geistige Leistung. Besonders wichtig für das Gehirn ist z. B. Vitamin B1. Es ist stark vertreten in Bierhefe, Vollkornbrot, Hülsenfrüchten, Milch, Leber, Geflügel, Fisch.