BMI: Allgemeines
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite BMI (Body-Mass-Index)
GNL5356
Was er über Fettleibigkeit aussagt
Der Body-Mass-Index (BMI) wurde entwickelt, um schnell und kostengünstig diejenigen Menschen zu identifizieren, die von den Komplikationen der Fettleibigkeit bedroht sind. Das Ziel war nicht die exakte Bestimmung des Körperfetts. Für die meisten Menschen reicht der BMI als guter Maßstab für eine eventuell vorhandene gesundheitliche Belastung durch Übergewicht aus.
Im engeren Sinne bedeutet Fettleibigkeit ein Zuviel an Körperfett. Ein hoher BMI deutet nur indirekt auf zuviel Körperfett hin, misst dieses aber nicht. Für die meisten Menschen ist der BMI – Gewicht in kg : (Körpergröße in m)2 – ein zuverlässiger Indikator für das Risiko von gewichtsbedingten Problemen wie Bluthochdruck und Diabetes.
Aber nicht immer ist die Aussagekraft des BMI gleich gut. Muskulöse Menschen (z. B. Sportler) können einen BMI haben, der sie als übergewichtig kennzeichnen würde. Trotzdem weisen diese Menschen kein Zuviel an Körperfett auf, da Muskelgewebe viel wiegt und zu der Gewichtsverschiebung beiträgt. Außerdem gibt es Menschen im gesunden BMI-Bereich, die trotzdem übermäßig viel Körperfett haben, sodass ein leichtes Gesundheitsrisiko besteht.
Um Ihren BMI zu bestimmen, brauchen Sie nur eine einfache Formel anzuwenden:
Sie wiegen 73 kg bei einer Körpergröße von 1,75 m. Dann ist Ihr BMI = 73 / (1,75 x 1,75) = 23,8.
Außerdem können Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen. Berücksichtigen Sie dabei Ihre persönlichen Gewohnheiten bezüglich Ernährung, Sport und allgemeine Gesundheit, ebenso wie Messungen von Hüftumfang und anderen Faktoren zur Bestimmung des Körperfetts. So erhalten Sie einen akkuraten Schnappschuss Ihres Gesundheitszustandes.