Bioprodukte: Für Killerzellen und Spermien
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Bio-Kost ist generell gesünder als herkömmliche Kost. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Wiener Ludwig-Boltzmann-Institutes für Biologischen Landbau bei einer Untersuchung diverser Studien zum Thema. Bio-Kost bringt nicht nur eine größere Menge an bioaktiven Inhaltsstoffen mit, sie reduziert auch das Risiko, Biozidrückstände, Nitrate, Zusatzstoffe und gentechnisch veränderte Organismen aufzunehmen. Ein Beispiel: Bio-Getreide verfügt über einen höheren Gehalt an essenziellen Aminosäuren und hat dabei eine geringere Schimmelpilzbelastung. Bio-Obst und -Gemüse enthalten der Studie zufolge wesentlich mehr Vitamine und Mineralstoffe. Bio-Fleisch und -Milch und Herzleiden zugeschrieben wird. Bio-Rind und -Schaf liefern viermal mehr Omega-3-Fettsäuren. Der Carotin- und Lecithingehalt bei Bio-Eiern ist signifikant erhöht. Bei sämtlichen tierischen Bio-Produkten wurden wesentlich weniger Medikamente wie Antibiotika gefunden als in herkömmlich erzeugten.
Bei Schülerinnen, die sich ausschließlich von Bio-Kost ernährten, ließ sich ein eklatanter Anstieg natürlicher Killerzellen feststellen. Stillende „Bio-Mütter“ versorgten ihre Babys besser – unter anderem mit mehr Omega-3-Fettsäuren und weniger Schadstoffen. Männer, die sich biologisch ernährten, brachten eine um 40 Prozent höhere Spermienkonzentration zustande.