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Alkohol: Entzieht dem Körper Vitalstoffe

Alkohol wirkt verheerend – darüber gibt es keinen Zweifel. Und zwar noch viel verheerender als bisher angenommen, wie eine an 2.129 Prostatakrebs-Patienten durchgeführte Studie belegt. Danach verdoppelt sich das Risiko einer Tumorneubildung im Vergleich zu den Männern, die keinen oder selten Alkohol trinken.

Erhöhtes Prostatakrebsrisiko

Alan Kristal arbeitet als Leiter der Studie und Chef des Cancer Prevention Programs am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle. Er rät behandelnden Kollegen, zukünftig neben der Prostatavorsorge auf eine Alkoholvorsorge zu achten. Vor allem Bier setzt dem männlichen Organ zu. Besonders drastisch schnellt das Risiko einer Prostatakrebs-Erkrankung in die Höhe, wenn man Patienten wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung mit dem Wirkstoff Finasterid behandelt.

Bei den regelmäßig Alkohol konsumierenden Patienten schnellt das Prostatakrebs-Risiko um 78 Prozent in die Höhe, wenn der Alkohol auf den Wirkstoff zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung trifft. Wein und Korn führen zu ebenfalls unheilvollen Wandlungen der Prostatazellen in Tumore. Es bleibt zu hoffen, dass mehr Ärzte ihre Patienten offen auf diese Gefahr ansprechen.

Magnesium-Entzug durch Alkohol

Magnesium, das Salz der inneren Ruhe, kommt bei vielen Menschen generell zu wenig im Blut vor. Alkohol besitzt die unangenehme Eigenschaft, zusätzlich Magnesium aus den Zellen zu spülen. Stellen Sie sich vor, Sie trinken jeden Tag ein Glas Wein. Tag für Tag bauen Sie etwas von dem kostbaren Magnesium in Ihrem Blut ab. Diesen Verlust können Sie nicht durch die Nahrung ausgleichen. Die Folgen:

  • Unruhe und Nervosität
  • Migräne
  • Herzprobleme wie Herzjagen, Krämpfe in der Herzmuskulatur, Herzrhythmusstörungen oder Herzschmerzen
  • Magen-Darm-Probleme

Aus diesem Grund sollten Sie auf jeden Fall am Tag nach dem Alkoholkonsum Ihren Magnesiumspeicher auffüllen. Dies funktioniert zum Beispiel mit einem Hülsenfrucht-Gericht.

Gesund, lecker und garantiert ohne Kater

Versuchen Sie es am Wochenende mit einem Apfel-Holunder-Punsch, wenn Sie etwas Besonderes anbieten möchten. Ihre Gäste werden mit Sicherheit angenehm überrascht sein. Wenn jemand schwarzen Tee nicht verträgt, nehmen Sie grünen Tee oder einen milden Früchtetee.

  • 1 l Holundersaft, naturbelassen und ungesüßt
  • 1 l Apfelsaft, naturtrüb und ungesüßt
  • 1 TL schwarzer Tee (alternativ Grüntee oder Früchtetee)
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Viertel Zitrone
  • etwas Kandis oder Honig nach Geschmack

Wärmen Sie eine Teekanne vor und brühen Sie den Tee mit kochendem Wasser auf. Bei grünem Tee kennen Sie die Prozedur, das Wasser nicht sprudelnd kochend über den Tee zu gießen. Nach etwa drei Minuten gießen Sie den Tee durch ein Sieb ab. Nun geben Sie alle Zutaten in einen großen Topf und bringen alles zum Kochen. Nehmen Sie den Punsch vom Feuer, seihen Sie alles ab und servieren Sie ihn heiß und so viel wie nötig gesüßt.

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