MenüMenü

Spirulina – das Superfood

Im heutigen Alltagsleben ist es kaum noch möglich, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Immerzu hat man mit Zeitdruck zu kämpfen, kommt nur selten dazu gesund zu kochen oder sich mal einen vitaminreichen Salat zuzubereiten. Deshalb greifen immer mehr Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch auch diese sind nicht immer nahrhaft und enthalten oftmals Stoffe, die vom Körper nicht ohne weiteres abgebaut werden können – also schwer verdaulich sind. Nicht so ist es mit Spirulina Algen. Doch um was handelt es sich bei Spirulina Algen überhaupt?

Ihre Wirkung entfalteten die Spirulina-Algen bereits bei den Azteken

Was im Detail hinter dem Algenkraut steckt, lässt sich am besten beim folgenden Superfood-Check erkennen:

Zusammensetzung60 Prozent Eiweiß, ss-Carotin, Vitamin B12, Eisen, Spurenelemente, natürlicher Pflanzenzucker (Glykonährstoffe), Gammalinolensäure (essentielle Fettsäure), Aminosäuren, Chlorophyll, Phycocyanin (blauer Farbstoff), Antioxidantien (Vitamin C/E, ss-Carotin, Zink, Eisen, Chrom, Mangan, Selen)
Positive Wirkung …… auf das Immunsystems

… bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit

… auf die Zellkommunikation

… auf die Aktivierung von T- und B-Zellen

… auf die Darmflora

Einsatzbereiche–        als Entzündungshemmer

–        als Schutz vor Viren

–        bei Infektionen


Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

Prima Checkliste gibt einen schnellen Überblick . . .

Hier Klicken und Gratis abrufen ➜


–        bei zu hohem Blutdruck

–        zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte

–        zur Eindämmung von Allergien

–        zur Optimierung der Gehirnleistung

–        zur Regulierung des Cholesterinspiegels

–        zur Verbesserung der Blutwerte

–        zur Verlangsamung des Alterungsprozesses

DarreichungSpirulina gibt es in ganz unterschiedlicher Form. Wer besonders schnell die Wirkung von Spirulina verspüren möchte, der sollte auf die Pulver-Variante setzen, da gelöstes Pulver schnell in die Blutbahn kommt. Alternativ wird Spirulina auch in Kapselform oder als Pressling angeboten. Die leichtere Dosierbarkeit spricht für die letztgenannten Varianten.
DosierungWird Spirulina präventiv verzehrt, werden drei bis vier Gramm empfohlen. Bei Kapseln oder Presslingen ist auf die Packungsbeilage zu achten, da daraus die Zusammensetzung ersichtlich wird. Soll Spirulina bei bestehenden Erkrankungen genommen werden, wird eine höhere Dosis von bis zu zehn Gramm empfohlen.
NebenwirkungenBekannt ist, dass es durch den Konsum von Spirulina zur vermehrten Gasbildung kommen kann. Der Grund dafür ist die Zersetzung von Bakterien im Darm. Diese Reaktion hält aber nur wenige Tage an.

Die Wissenschaft zeigt Interesse an Spirulina Superfood

Die proteinreiche Spirulina Alge enthält Substanzen, die in der Forschung auf immunanregende und allergielinderne Eigenschaften untersucht werden. Vor allem die ältere Generation profitiert von der positiven Wirkung auf das Immunsystem, das altersbedingt meist zu viele entzündungsfördernde und zu wenige entzündungshemmende Botenstoffe produziert. In einer Studie zeigte sich, wie Spirulina den Anstieg weißer Blutkörperchen und von Hämoglobin positiv beeinflusste. Der Entzündungshemmer Interleukin-2 stieg an, der Entzündungsförderer Interleukin-6 fiel.

Das Fazit der Wissenschaft: Spirulina kann der Immunseneszenz entgegenwirken. Gerade die Wirkung von Spirulina auf das Immunsystem war regelmäßig Thema in Studien mit einem eindeutigen Ergebnis: Spirulina wirkt sich positiv auf Fresszellen und natürliche Killerzellen aus. Ergo: Die Einnahme hilft den Immunzellen bei der Bekämpfung von Infektionen.

Weitere Details der Spirulina-Forschung

  • Vergleichsweise wenig Forschungsmaterial gibt es zur Spirulina-Alge und ihrer Wirkung auf Viren wie Herpes, Mumps, Masern, Grippe oder HIV.
  • Die aufgrund von Tabak entstandenen Wunden im Mundraum konnte Spirulina heilen.
  • Herz- und zellschonende Eigenschaften sagt man Spirulina aufgrund mehrerer klinischer Tests nach. Dabei konnten nach der Einnahme reduzierte Cholesterinwerte festgestellt werden.
  • Entgiftende Wirkung konnte Spirulina nur in Tierversuchen aufzeigen.
  • Auch eine bessere Ausdauer bei Sportlern war laut einer Studie ablesbar.

Essen ohne Kohlenhydrate?

Diese Lebensmittel sollten Sie dann meiden . . .

Hier Klicken und Gratis abrufen ➜


Chia© pixabay - ValeriaJa (CC0 Public Domain)

Abbildung 1: Chia-Samen liegt bei ernährungsbewussten Menschen gerade hoch im Kurs. Auch Chia-Samen wird häufig der Kategorie der Superfoods zugesprochen.

Acai© pixabay - www_roh-vergan_ch (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: Auch die Acai-Beere wird als Superfood gehandelt. Doch auch hier gilt: Ausgewogenheit ist der Schlüssel zu einer gesunden Ernährung.

 

 

Um den Verfechtern und den Gegner von Superfood gleichermaßen eine Stimme zu geben, muss klar und deutlich gesagt werden, dass Spirulina nicht als Heilmittel deklariert wird oder ausgewiesen ist. Ähnlich wie beim Wirbel um Kurkuma, Chia-Samen oder die sündhaft teure Acai-Beere gilt auch bei der Spirulina Alge: Sie hat jede Menge Positives, aber Spirulina ist kein Wundermittel. Seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung heißt es: Die Wirkweise fußt häufig auf Reagenzglastests, aussagekräftige wissenschaftliche Studien sind indes Fehlanzeige. Hier wird zudem auf diese positiven und negativen Seiten von Spirulina hingewiesen.

Die positiven Seiten von SpirulinaDie negativen Seiten von Spirulina
Spirulina hat einen großen Eiweißanteil von 60 Prozent …… liefert aber dennoch nur einen Bruchteil an Proteinen, die der menschliche Körper braucht.
Spirulina hat einen großen Vitamin-B12-Anteil… allerdings ist die Aufbereitung des Vitamins gerade bei Spirulina nicht gerade „menschentauglich“.
Spirulina hat einen hohen Eisengehalt… doch auch an dieser Stelle tut sich der menschliche Körper schwer, diesen Eisenvorrat zu verarbeiten.
Spirulina hat keinen überhöhten Jodgehalt… was üblicherweise bei Meeresalgen der Fall ist.

Wem’s schmeckt, der darf’s auch bunt genießen

Letztlich ist bei der Spirulina-Alge also so wie bei vielen anderen Superfood-Anwärtern: Wem’s schmeckt, der darf sie gerne genießen. Der Vorteil beim Spirulina-Genuss ist übrigens die Farbenpracht und diese wird beim Blick auf Spirulina-Speisen und -Getränke ganz deutlich. Was neben Spirulina noch in den Mermaid Monday Smoothie gehört, zeigt die folgende Grafik.

Bestandteile für den Geschmack, Bestandteile für die Optik

Spirulina© pixaba - Nouchkac (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: In Pulverform ist Spirulina grün und erinnert wahrlich noch an die Alge. Doch in gelöster Form ist Spirulina blau. Angereichert mit Buchweizen, Pflanzenmilch, Maquai-Beere und Co. kann daraus ein schmackhafter Smoothie werden.

Das Fazit: Der Mermaid Monday Smoothie enthält einen buchstäblich bunten Mix an wohltuenden Inhaltsstoffen – allen voran Spirulina. Wer ihn also genießen möchte, tut sich sicherlich damit nichts Schlechtes. Und genau so sollte auch mit den Superfood-Anpreisungen umgegangen werden: Wenn sich die Antioxidantien-Wunder in die Ernährung integrieren lassen, dann ist das sicherlich eine sinnvolle Ergänzung. Sich einzig und allein auf Superfood zu fokussieren, ist ebenso einseitig, wie sich nur von Obst und Gemüse zu ernähren. Ein gesunder Mix aus Nährstoffen wird von Experten indes empfohlen.

 

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten