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Achtung! Gefahr durch Lebensmittelverpackungen

Es sieht ja so appetitlich und hygienisch aus: In Folie eingeschweißter Käse und folienverpackte Fleisch- und Wurstwaren. Doch der Schein trügt: die chemischen Substanzen in der Kunstoffverpackung sind ein echtes Gesundheitsrisiko. Da der Kunststoff zunächst hart und starr ist, benötigt er Weichmacher, um formbar und elastisch zu werden. Die am häufigsten dazu verwendeten Substanzen Bisphenol A und verschiedene Phthalate stehen jedoch im Verdacht, leber- und nierenschädigend zu sein, das Krebsrisiko zu erhöhen und in den Hormonhaushalt einzugreifen. Da diese Chemikalien keine dauerhafte chemische Verbindung mit dem Plastikmaterial eingehen, lösen sie sich mit der Zeit heraus und gehen in die Lebensmittel über.

Aber wie soll man sich davor schützen? Natürlich können Sie nicht abgepackte Frischware kaufen – doch das reicht nicht aus. Denn die Gefahr lauert auch in Schraubdeckeln und Kunststoffschalen für die Mikrowelle. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, sollten Sie:

  • Schraubdeckelgläser und -flaschen aufrecht lagern, damit der Inhalt nicht in Kontakt mit dem Kunststoff kommt
  • Fertigsaucen nicht gegen den Verpackungsdeckel schütteln
  • Gerichte in der Mikrowelle in Glasschalen erwärmen

Verzichten Sie auch weitgehend auf Fertiggerichte, die fast immer in einer Kunststoffverpackung angeboten werden. Wenn Sie frische Lebensmittel selbst zubereiten, können Sie die gesundheitlichen Risiken der Weichmacher weitgehend vermeiden.

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Über den Autor Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Schachinger schrieb am 28.08.2012, 08:33 Uhr

    seit ich die Serie gesehen habe, verwende ich kein Mineralwasseer mehr in Plastikflaschen und dazu schmeckt das Wasser anders...

  • Jean Jeanneret schrieb am 28.08.2012, 09:29 Uhr

    Jaja Passiv? Was wir alles so intus bekommen -ohne dass wir etwas davon wissen-ist eigentlich willentliche Körperverletzung ! Unsere Regierungen und deren Kommissionen - was da alles für den lieben Mammon dem Verbraucher mit Wissen und willentlich zB zugefuttert wird ! Da wird mit härtesten Bandagen für den Schutz der Passivrauchenden gekämpft und, doch eine nicht zu verniedlichende Anzahl von Rauchern, in die Ecke gedrängt, geächtet und diskriminiert. Obgenannte Organe brüsten sich im Kampf gegen das Passivrauchen und vertuschen alle anderen Sauereien gegen ihre Bürger, gegen Tiere und Umwelt. Gut dass es Euch vom fid gibt. Danke für die Aufklärung und Warnung.

  • Lackhaus schrieb am 28.08.2012, 09:31 Uhr

    Mikrowellen sind ebenso gesundheitsschädlich. Lebensmittel, die darin erwärmt werden sind biophysikalisch tot und besitzen für den menschlichen Körper keinen Nährwert; es wird gute Energie zur Verdauung der Lebensmittel verbraucht, um schlechte zu verarbeiten. Katzen waren bei einem Versuch nach acht Wochen tot; sie haben nur mikrowellenbehandelte Lebensmittel erhalten und sind wohlgenährt verhungert!!!

  • Wilfried Claus schrieb am 28.08.2012, 09:38 Uhr

    Anzuführen wäre auch eine neuere schwedische Studie (Uppsala): Diese zeigt nun einen Zusammenhang zwischen Phthalaten und Diabetes mellitus Typ 2. „Dabei zeigten Probanden mit erhöhten Phthalatwerten ein etwa doppelt so hohes Risiko für eine Diabeteserkrankung als jene mit geringeren Werten“. „Zwar müssen unsere Ergebnisse noch in weiteren Studien erhärtet werden, stützen aber schon jetzt die Hypothese, dass bestimmte chemische Umweltstoffe zur Entstehung von Diabetes beitragen können“. Also am besten wie im Artikel beschrieben Vorsorge betreiben und solche Verpackungen meiden. Z. B. keine Käsescheiben mit solchenn Kunststoff-Zwischenlagen. Esssig / Öl in Glas umschütten oder gleich solches im Glas kaufen. Und vieles andere mehr. Teils wird auch schon in Cellulose und Biokunststoff verpackt. Aber was /wo weiß man nicht recht. So empfielt es sich auch, die kleine Mühe sich zu machen, beim Hersteller anzurufen und nach dem Verpackungsmaterial zu fragen. Vorsorge ist besser. Heilen ist oft nicht mehr möglich. mfg Wilfried Claus

  • Angelika schrieb am 28.08.2012, 16:24 Uhr

    ...und wie sieht es mit Wasser in Flaschen aus??? Die sind ja in den meisten Fällen in Platikflaschen abgefüllt und zu Verkauf angeboten....ist das Wasser dann ebenso schädlich für den Organismus????

  • nina nünning schrieb am 28.08.2012, 17:30 Uhr

    die mikrowelle sollte man überhaupt nicht verwenden, da sie die molekülstruktur des lebensmittels und dadurch allergien heraufbeschwört

  • Linda K schrieb am 28.08.2012, 21:09 Uhr

    Danke für diese Info, denn viele Menschen machen sich keine Gedanken über gut oder schädlich, sondern vertrauen darauf das die Lebensmittelindustrie alles richtig macht und die Verbraucherministerin alles gut überwacht. Auch würde ich sehr skeptisch beim Gebrauch einer Mikrowelle sein. Ich würde so ein Gerät """NIEMALS""" benutzen !!!

  • Diter Nimz schrieb am 28.08.2012, 23:25 Uhr

    Ich nahm an,daß ich es mit qulifizierten Gesundheitsberatern zutun hätte. Fast jeder aufgeklärte Bürger weiß, daß Mikrowellen krank machen und auch tötlich wirken können!Es gibt sogar furchtbare Mikrowellenkano- nen, welche von Großmächten im Krieg gegen wehrlose Menschen eingesetzt werden. Mikrowellen verändern das Blutbild "negativ",also doch schädigend! Wie kann man dann hier im " Gesundheitsberater" empehlen, man sollte in der "Mikrowelle"(Giftschleuder) nur Glasschüsseln verwenden.Solch ein Rat ist für mich als Sachverständiger und Meßtechniker unheimlich dumm von einem Gesundheitsberater bzw. einem Mediziner!! Der Blutspin im menschlichen Körper ist von Natur her "rechtsdrehend"!! Jegliche Mikro- wellenstrahlung verändert unser Blut in einen unnatürlichen "Linksspin", welcher auf Dauer krank macht und unvorstellbare Folgeerscheinungen mit sich bringen kann. Zur besseren Verständnis: Mikrowellen-Essen ist totes Essen.Diese Mikrowellen gehen von der Küchen-Mikrowelle, Handys,Schnurlos-Telefone (DECT) jegliche Mobilfunkmasten, Antennen, ,elektronische Spielkonsolen, Laptop mit W-LAN, Headset und manch andere kleine Schweinereien aus. Was nun ?? Diskutieren Sie mit.

  • Lanz Arnold schrieb am 29.08.2012, 03:26 Uhr

    Es geht mir nicht so sehr um einen Kommentar sondern vielmehr um Fragen: zunächst sprechen Sie von Folienverpackung, danach von Mikrowelle. Tritt die schädliche Wirkung erst durch die Mikrowelle auf?. Und: welche Folien genau. Ist auch die gewöhnliche Haushalt-Folie betroffen. Was ist mit den "Tupper-" Plastic Vorratsbehältern?

  • Noras schrieb am 29.08.2012, 12:23 Uhr

    Wenn ich meine Nahrung in die Mikrowelle gebe, dann spielt es keine Rolle mehr, ob sie vorher in Folie eingepackt war oder nicht. Alles was aus der Mikrowelle kommt ist tot und hat Null Nährwert. Gute Tipps sollten nicht von schlechten umgeben sein...

  • Regine D schrieb am 06.09.2012, 19:44 Uhr

    Man hat heutzutage kaum noch die Möglichkeit, Lebensmittel ohne Plastik-Umverpackung zu kaufen. Selbst auf dem Wochenmarkt werden lose LM im Plastiktüten verpackt. Und worin verpacke ich Lebensmittel, die ich einfrieren möchte?