Enzyme mindern Ihr Entzündungsrisiko
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 25. April 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Entzündungen gelten heute als Risikofaktoren für die Entstehung schwerwiegender Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs. Jede Entzündung oder Verletzung, die Sie haben, sollte deshalb vollständig ausheilen. Das senkt das Risiko für eine chronische und unbemerkt verlaufende Infektion. Um Entzündungen vorzubeugen oder in Schach zu halten, gibt es jedoch einige einfache aber wirksame Mittel, die Sie selbst in der Hand halten. Ganz offenbar fördert der moderne Lebensstil eine Entgleisung von chronischen Entzündungen. Ihre Ernährung spielt dabei die wichtigste Rolle. Wenn Sie sich ständig falsch ernähren, begünstigen Sie solche Brandherde im Körper.
Enzyme sind Eiweißstoffe, die überall in Ihrem Körper wichtige Aufgaben verrichten - zum Beispiel bei der Eiweißverdauung. Sie verändern oder spalten Stoffe im Körper, so dass deren Energie für den Organismus nutzbar wird. Deswegen bezeichnet man Enzyme auch als Bio-Katalysatoren. Sie zerlegen beispielsweise im Darm die Nahrung in einzelne Bestandteile, greifen regulierend in verschiedene Prozesse des Abwehrsystems ein, aktivieren oder dämpfen etwa im Falle einer Entzündung Fress- und Immunzellen, fördern oder mindern die Kommunikation zwischen den Zellen. Darüber hinaus beseitigen Sie Zellmüll, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und schützen so das Herz. Inzwischen sind mehr als 2.500 Enzyme bekannt. Forscher vermuten, dass es insgesamt 20.000 geben könnte.
Wo Sie diese Enzyme finden, erfahren Sie im nächsten Beitrag.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider