Entspannen Sie mit der Hilfe von Gewürznelken
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Gewürznelke
vom 16. Juli 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Gewürznelke (Syzygium aromaticum) ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Sie gibt Gerichten eine exotische und intensive Note. Doch ist sie auch ein wichtiges Heilmittel, weswegen sie zur Heilpflanze des Jahres 2010 gekürt wurde. Gewürznelken beruhigen Magen und Darm, entspannen die Nerven, beugen Herzleiden vor und wirken schmerzstillend bei Menstruationsbeschwerden und Zahnschmerzen.
So bereiten Sie einen Nelkentee zu: Zerstoßen Sie drei Gewürznelken in einem Mörser und geben Sie sie in einen ¼ l Wasser. Lassen Sie den Tee einmal aufkochen und dann 20 Minuten zugedeckt ziehen. Danach seihen Sie ihn ab und trinken die Hälfte des Tees gleich - am besten auf nüchternen Magen. Die andere Hälfte nehmen Sie später am Tag zu sich.
Dieser Tee wirkt stimmungsaufhellend, beruhigend und schmerzlindernd.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Brigitte Kürsten (16.07. 2010 06:33 Uhr):
Guten Morgen, Nelkentee auf nüchternen Magen ? Kann es da bei empfindlichen Magen Probleme geben ? mfG B. Kürsten
Antworten - Kommentar von Bernd Zielinski (16.07. 2010 18:22 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider; ich stimme Ihren Überlegungen sowie auch einiger Anderer zu. Durch einen Arbeitsunfall bin ich das erste mal in meinem Leben wirklich krank, soll heißen seit gut einem Jahr. Was ich in diesem Zeitraum gesundheitlich erlebt habe, hätte ich mir bei weitem nicht träumen lassen. Meine erste Feststellung, es gibt keine Patienten in Deutschland. Ja, richtig gelesen. Es gibt sie nicht sondern nur Kostenverursacher. Jeder Kostenträger versucht den Kostenverursacher auf den Anderen zu schieben. Ich erlebe Ärzte den der Kostenverursacher, sprich Patient am A... vorbei geht und Ärzte die gerne mehr für die Patienten würden. Ihnen sind aber die Hände gebunden. Treffen sie eine Entscheidung mit vielen Kosten verbunden, müssen sie die Veranlassung aus ihrer Tasche bezahlen. Na und wer will das schon. Die Ärzte werden zum Teil dermaßen zwischen Baum und Borke gedrängt, daß sie selber schon mehr wissen wie sie es richtig machen können. Einer der schlimmsten Kostenverursacher ist hierbei die Pharmaindustrie mit ihren Lobbyisten oder sollte man besser sagen Bestecher. Ach so, daß trifft ja nur für die kleinen Leute zu. Was also heißt grundlegend ändern? Wer macht den ersten Schritt ohne dabei nicht die eigene Position zu gefährden, die Politiker? Mein Vorschlag zur Kostenreduzierung im Gesundheitswesen. Gliedert die Berufsgenossenschaften in die Krankenkassen als einen eigenen Bereich ein. Warum? Nach 3 Wochen Reha, wie gesagt es war ein Arbeitsunfall, teilt mir meine zuständige Berufsgenossenschaft während der Reha mit, daß sie nicht mehr für mich zuständig sei und ich möchte mich doch an meine Krankenkasse wenden. Das ist nichts Gehörtes sondern pur miterlebtes und immer noch. Die Zusammenarbeit mit meiner Krankenkasse klappt soweit gut auch wenn sie sich nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bewegen kann. Na gut, alles sollte man nun auch nicht glauben. So und jetzt meine Frage: Wer packt die Sache des Umkrämpelns denn nun wirklich an? Gut funktionierende Beispiele aus dem Ausland gibt es genug. Also mache ich den Anfang und frage jetzt. Wer bringt meinen Vorschlag betr. Berufsgenossenschaft auf die Tagesordnung? MfG Bernd Zielinski
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