Entsorgen Sie Ihre negativen Gedanken
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 15. Dezember 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
viele negative Gedanken, Überzeugungen und Emotionen entstehen aus Schuldgefühlen heraus. Es geht dabei meist um diffuse Schuldgefühle, die nicht an konkrete Situationen oder „Verfehlungen" gekoppelt sind - so eine Art Kollektivschuld in abertausend Jahren angespart, mit Zins und Zinseszins verankert. Jeder Mensch macht mal etwas falsch oder benimmt sich daneben. In irgendeiner Weise haben wir alle mal Schuld an irgendetwas. Das lässt sich bei normalen Menschen ja gar nicht vermeiden. Doch wenn Sie sich permanent wegen allem Möglichen in schlechtem Gewissen wälzen, behindern Sie sich selbst. Der Hang zu negativen Gefühlen sich selbst gegenüber schwächt Sie und kann zu Depressionen führen.
Wenn Sie sich schuldig fühlen, beengt Sie das, macht Sie ohnmächtig, drückt die Stimmung, beschneidet Ihre Taten und hält Sie in dem Glauben, niemals zu genügen, es nie recht machen zu können, den Erwartungen nicht zu entsprechen und trotzdem für alles verantwortlich zu sein. Schuld zu haben eben. Wo immer etwas schiefläuft, fühlen Sie sich dann verantwortlich.
Machen Sie sich deshalb zunächst drei Dinge klar:
- Wenn Sie Schuldgefühle haben, ist niemandem geholfen - weder Ihnen noch den Menschen, die diese Gefühle in Ihnen auslösen.
- Schuldgefühle machen Sie erpressbar und das kann überhaupt nicht in Ihrem Interesse sein.
- Schuldgefühle sind ein nutzloser Hemmschuh, der Ihnen Zeit und Kraft raubt.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, was Ihnen dabei hilft, die hinderlichen Schuldgefühle loszuwerden.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Robert Gerhard Niehe (15.12. 2009 08:25 Uhr):
Hi Sylvia das ist ein gelungener beitrag ,es ist passend Beschrieben,wenn mann noch die Möglichkeit hat sich im kopf zu wehren sollte man eine Familienaufstellung machen das bringt sehr viel. Ich konnte schon vielen helfen mit Familienstellen.Aber einen weg zu Arzt wäre gut.www.familienstellen-und-lebensberatung.de Robert Gerhard Niehe
Antworten - Kommentar von Schoeni Karl (15.12. 2009 09:16 Uhr):
Danke, das ist der einzig mögliche Weg, der wirklich heilt. Die Gefühle gehen über die Hamannschen Zohnen, welche die unangenehmen Gefühle an entsprechende Körperzonen leitet und das Gewebe verändern. Das nennet Kommerz dann krank. Das ist schlichtweg alles, was da ist. Die Gefühle sind ist die Ursache von Symptomen. Doch wie sag ich das den Menschen, gäll. Sie haben da noch Rauchen als Problem. Ist es nicht. Das schädlichste am Rauchen, Tabak war früher ein Heilmittel, ist die Aufschrift auf der Verpackung.
Antworten - Kommentar von Stoiber Elisabeth (15.12. 2009 09:57 Uhr):
Liebe Frau Schneider, herzlichen Dank für Ihre hilfreichen Ratschläge, die mir immer wieder weiterhelfen bei meinen gesundheitlichen Proplemen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern frohe Weihnachten Herzliche Grüße E. Stoiber
Antworten - Kommentar von Franz Falmbigl (15.12. 2009 11:48 Uhr):
Schuldegefühle können aber auch in der seelischen Arbeit sehr helfend sein. Beleidige ich z.B. jemand, so bin ich vor seinem Herzen schuldig geworden. Und da hilft mir dieses Gefühl, den von mir Beleidigten um Verzeihung zu bitten. Geschieht das nicht, dann bleibt etwas bestehen, was die Nähe zu diesem Menschen weiterhin verhindert. Ich bin absolut gegen die esoterische Meinung, daß es eine Schuld gar nicht gäbe. Für mich gibt es eine Ur-Schuld vor Gott, dessen Liebe ich einst hochmütig zurückgewiesen und ichsüchtig und und eigenwillig meinen eigenen Weg eingeschlagen habe, Die Folge waren viele Formen der Lieblosigkeit, die in mir entstanden sind. Jetzt im irdischen Körper habe ich die Möglichkeit, mich der Liebe Gottes wieder zuzuwenden und Ihn anzuerkennen als meinen Schöpfer. Ich bin von der Ur-Schuld befreit, da ich die vergebende Hand Christi angenommen habe und den Wiedergutmachungsweg gehe, der wohl Niemandem erspart bleit. Andererseits sind Schuldgefühle falsch, wenn sie durch von Menschen festgelegten Verordnungen oder Dogmen stammen, wo nur ein Vorteil der Herrschenden erreicht werden will. Also, ich unterscheide zwischen echten und notwendigen Schulgefühlen, die für die ehrliche seelische Arbeit sehr wichtig sind und eben den anderen, die von den weltlichen oder kirchlichen Machthabern ausgelöst werden. Dann gilt das, was Sie oben beschrieben haben. Ich grüße Sie! Franz Falmbigl
Antworten - Kommentar von Werner Hofmann (22.12. 2009 07:42 Uhr):
Liebe Sylvia Schneider, ein sehr guter Beitrag zum Thema Gedanken, denn es sind die Gedanken jedes einzelnen Menschen, welche die Realitäten wie Schmerzen, Angst, Unwürde und Ausweglosigkeit schaffen. Aber es ist auch der freie Wille und der Geist des Menschen, die uns aus dieser Welt der Abhängigkeit und des Leids herausführen.Wenn wir also eine bessere Welt schaffen wollen, müssen wir unsere Gedanken verändern und so können wir mit den guten Gedanken und Gefühle für Andere, unsere neue Welt von morgen schaffen. Der Mensch entwickelt an einem Tag durchschnittlich 60.000 Gedanken. Drei Prozent sind aufbauende, hilfreiche Gedanken, fünfundzwanzig Prozent destruktive, schädliche Gedanken, zweiundsiebzig Prozent flüchtige und unbedeutende Gedanken. Aus dieser Erkenntnis heraus wäre es gut, unsere Aufmerksamkeit den Gedanken und Gefühlen zu schenken, damit die flüchtigen sowie unbedeutenden, aber vor allem die destruktiven und schädlichen Gedanken eliminiert werden. Liebe Grüsse Werner Hofmann
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- Kommentar von prof dr heinz sieg (31.08. 2011 14:31 Uhr):
mein Lehrplan: Denke nicht positiv, sondern negativ und merze diese aus. Denn die Positivdenker haben nur einen kurzen Zeitraum der Glücksgefühle. Wenn Sie mehr wissen möchten; unter Fürstentum Victoria
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