Ein zusätzliches Magnesiumpräparat meist überflüssig
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Magnesium
vom 13. August 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
zu nächtlichen Wadenkrämpfe kann es kommen, wenn der Magnesiumbedarf der Muskeln größer ist als das Magnesiumangebot in Ihrem Körper. Diesen Mineralstoff müssen Sie sich täglich mit der Nahrung zuführen, da der Körper ihn nicht selbst bilden kann. Als Frau liegt Ihr Bedarf bei 300 mg täglich, Männer brauchen 350 mg am Tag.
Magnesium ist für den Organismus besonders wichtig. So sind beispielsweise über 300 Enzyme im menschlichen Körper auf diesen Mineralstoff angewiesen. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Mineralisation des Knochens, der Reizübertragung im Nervensystem, bei der Muskelkontraktion sowie bei der Speicherung und Freisetzung von Hormonen. Ohne ausreichende Magnesiumversorgung können sich Ihre Muskeln nicht richtig entspannen, es kann zu schmerzhaften Krämpfen kommen.
Häufigste Ursachen für nächtliche Wadenkrämpfe sind:
- Überbelastung durch Sport und Übermüdung
- Gefäßerkrankungen wie Krampfadern
- arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)
- bandscheibenbedingte Nervenwurzelreizung
- Senkfuß und Spreizfuß
- Medikamente wie Entwässerungstabletten oder Blutdrucksenker
- Magnesiummangel durch Diäthalten oder generell mangelhafte Nahrungsaufnahme
- Restless legs (nächtliche Kribbelbeine)
- Fibromyalgie
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Marija Cvelbar (13.08. 2009 11:13 Uhr):
Am meisten entstehen nächtliche Wadenkrämpfe wenn wir zu "yin" Nahrungen essen. Das ist geprueft. Freundliche Gruesse!
Antworten - Kommentar von Peter Heger (16.08. 2009 01:52 Uhr):
und wo geht die Autorin auf den tatsaechlichen Bedarf ein? wo berichtet sie von den durchschnittlich gemessenen MgSpiegeln? Der Artikel geht nicht zur sache
Antworten