Ein Mangel an Omega-3-Fischöl macht Sie depressiv
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Omega-3
vom 22. Juli 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
kaum eine Substanz aus der Natur ist in den vergangenen Jahren so intensiv untersucht worden wie die Omega-3-Fettsäuren - sprich: Fischöl. Über 300 Studien belegen, dass erhöhte Blutfettwerte innerhalb von ein bis zwei Wochen mit Omega-3-Kapseln um bis zu 60 Prozent reduziert werden können. Sie wurden deshalb offiziell in die empfohlenen Schutzmassnahmen für Herz und Kreislauf mit aufgenommen. Neu ist die Erkenntnis, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren zu Depressionen führen kann.
Unser veränderter Fettverzehr schlägt uns auf das Gemüt. Wir essen uns gar langsam, aber sicher in eine gemeinschaftliche Depression hinein. Das liegt daran, dass wir zu wenig Omega-3-Fettsäuren essen. Wir verzehren heute 16-mal mehr Omega-6-Fettsäuren als die gesundheitlich günstigeren Omega-3-Fettsäuren. Denn in den industriell hergestellten Nahrungsmitteln werden fast ausschließlich Omega-6-Fettsäuren verwendet - etwa aus Soja. Gleichzeitig steigt die Zahl der Schwermutkranken erheblich und stetig an. Depressionen liegen an zweiter Stelle in der Skala der häufigsten Krankheiten, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Eine Reihe anderer Studien spricht dafür, dass es einen engen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Omega-3-Fettsäuren und psychischen Erkrankungen gibt. Omega-3-Fettsäuren stecken in fettem Seefisch. Sie können diese aber auch rezeptfrei als Kapseln in der Apotheke kaufen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider