Ein glutenfreies Leben ist die beste Medizin für Sie
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 9. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Heilbar ist das Leiden nicht. Doch Ihre Darmschleimhaut kann sich ohne Gluten auf Dauer wieder von ihrer Schädigung erholen. Wenn Sie davon betroffen sind, müssen Sie lernen, auf glutenhaltige Nahrungsmittel zu verzichten. Glutenhaltige Nahrungsmittel im Alltag aufzuspüren, ist nicht ganz unproblematisch, denn Gluten ist nicht immer gekennzeichnet. Am besten fahren Sie, wenn Sie selbst, so oft es geht, frisch kochen, denn dann haben Sie den größten Überblick darüber, welche Zutaten in Ihre Speisen wandern. Wenn Sie sich relativ strikt ohne Gluten ernähren, werden Sie rasch beschwerdefrei. Ihre Darmschleimhaut regeneriert sich und Sie können sich einer normalen Lebensqualität erfreuen. Schon geringe Mengen Gluten können allerdings zu einem Rückfall führen.
In diesen Lebensmitteln steckt Gluten:
- in den Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste , Hafer, Grünkern, Dinkel und daraus hergestellte Nahrungsmittel
- Mehl, Schrot
- Grieß, Graupen, Paniermehl
- Getreideflocken, Stärke
- Teigwaren (Nudeln)
- Brot- und Backwaren, Knäckebrot, Zwieback, Kekse
- Malzkaffee, Malzbier, Bier
Morgen berichte ich Ihnen mehr über die Möglichkeiten, Gluten zu vermeiden.
Hier geht's zum vorigen Beitrag: Allergisch auf Getreide-Eiweiß? So kommen Sie besser durch den Alltag!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ursula Menzel (09.11. 2010 10:43 Uhr):
Liebe Frau Schneider, ich gehöre nicht gerade zu den Betroffenen, die gluten frei leben müssen. Allerdings verwende ich keine Fertigprodukte und achte möglichst auf naturbelassene Lebensmittel. Dazu gehört auch das Backen von Brot, Brötchen etc. aus biologisch angebautem Getreide. Dazu verwende ich das volle Korn. Lediglich beim Backen von Kuchen siebe ich die grobe Kleie aus und verwende sie zum Ausstreuen der Backform. Das Getreide beziehe ich von einem Biolandhof aus Bayern. Wer sich naturgemäß ernähren will, sollte man beim Kauf einer Getreidemühle darauf achten, ob sie „glutenfei eingemahlen“ ist. Dies steht meistens in den Artikelbeschreibungen der Mühlen. Mit freundlichen Grüßen Ursula Menzel
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