Ein Burnout-Syndrom entwickelt sich in drei Phasen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Burnout-Syndrom
vom 26. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Typisch für das Ausgebranntsein sind die Stadien, in denen es verläuft:
- Phase I - emotionale Erschöpfung: Der starke Einsatz für andere führt zu einer Vernachlässigung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Es kommt die Fähigkeit abhanden, sich in der Freizeit zu erholen. Der persönliche Akku kann nicht mehr aufgeladen werden. Irgendwann wissen Sie nicht mehr, wie das funktioniert - regenerieren, entspannen, erholen. Sie finden das Ladegerät für Ihren Akku nicht mehr.
- Phase II - Depersonalisierung: Gereiztheit stellt sich ein. Sie werden Ihrer Arbeit gegenüber immer gleichgültiger. Ihren Kollegen, Kunden oder Schützlingen gegenüber kommen Ihnen die Gefühle abhanden. Sie ziehen sich immer mehr zurück und stumpfen immer mehr ab.
- Phase III - Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit: Innere Leere führt zu Verzweiflung und Depression. Jetzt treten vermehrt auch körperliche Symptome in den Vordergrund - wie Schlaflosigkeit, Unruhe oder diffuse Schmerzen.