Ein Burnout-Syndrom entwickelt sich in drei Phasen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 28. September 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Typisch für das Ausgebranntsein sind die Stadien, in denen es verläuft. Sie können sich diesen Prozess vorstellen wie eine Kerze, die langsam herunterbrennt und am Ende schwächer und schwächer flackert. Ausgangspunkt ist immer der Anspruch an die eigene Leistung und hochgesteckte Ziele. Manche Experten nennen auch Überengagement und hohes Verantwortungsbewusstsein als ursächlich.
Phase I - emotionale Erschöpfung: Der starke Einsatz für andere führt zu einer Vernachlässigung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Es kommt die Fähigkeit abhanden, sich in der Freizeit zu erholen. Der persönliche Akku kann nicht mehr aufgeladen werden. Irgendwann wissen Sie nicht mehr, wie das funktioniert - regenerieren, entspannen, erholen. Sie finden das Ladegerät für Ihren Akku nicht mehr.
Phase II - Depersonalisierung: Gereiztheit stellt sich ein. Sie werden Ihrer Arbeit gegenüber immer gleichgültiger. Ihren Kollegen, Kunden oder Schützlingen gegenüber kommen Ihnen die Gefühle abhanden. Sie ziehen sich immer mehr zurück und stumpfen immer mehr ab.
Phase III - Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit: Innere Leere führt zu Verzweiflung und Depression. Jetzt treten vermehrt auch körperliche Symptome in den Vordergrund.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Helmut Müller (28.09. 2011 22:23 Uhr):
ihre kurzen texste und hinweise sind immer sehr gut
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