Drei Lavendel-Rezepte, mit denen Sie Ihre Nerven glätten können
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Lavendel
vom 24. Juni 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Lavendelaufguss:
Einen Teelöffel getrocknete Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, knapp 10 Minuten ziehen lassen. Zweimal täglich eine Tasse trinken. Der Tee beruhigt die Nerven und hilft bei Durchfall und Periodenkrämpfen.
Lavendelbad:
Übergießen Sie 50 g getrocknete Lavendelblüten mit einem Liter kochendem Wasser. Lassen Sie den Ansatz 10 Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann in das warme Badewasser ab. Dieses Bad ist eine Wohltat für Ihre Nerven. Bei Erschöpfungszuständen können Sie es sich auch zu gleichen Teilen mit anderen beruhigenden Kräutern wie Hopfen, Melisse oder Johanniskraut mischen.
Lavendeltinktur zum Einreiben
Zwei bis drei Hände voll frische Blüten in eine Flasche mit einem weiten Hals füllen. Rund einen halben Liter Franzbranntwein darüber gießen, Gefäß gut verschließen und an einem warmen Ort vierzehn Tage ziehen lassen. Jeden Tag einmal gut durchschütteln. Die Flüssigkeit abseihen und Lavendeltinktur in kleine Fläschen füllen. Nur äußerlich zum Einreiben oder als Kompresse anwenden - etwa bei Muskelverspannung.
Vorsicht: Lavendel stimuliert die Gebärmutter. Deshalb sollten Sie während einer Schwangerschaft auf zu häufige Anwendung und zu hohe Mengen verzichten.