Diese Pflanzen mildern Ihre Gelenkbeschwerden
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 9. Juli 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Pflanzenheilmittel können Ihre Menge an Schmerzmitteln eindrucksvoll reduzieren oder sogar gänzlich ersetzen. Die Heilpflanzen, die ich Ihnen im Folgenden nenne, eignen sich für die Selbstbehandlung. Kaufen Sie die Heilpflanzen oder Fertigarzneien am besten in der Apotheke, denn das garantiert Ihnen, dass Sie die richtige Pflanze verwenden, dass das Material nicht schadstoffbelastet ist und Sie eine ausreichende Dosis erhalten. Natürlich sollten Sie Ihren behandelnden Arzt darüber informieren.
Die Teufelskralle ist eine derwichtigsten Pflanzen gegen Gelenkbeschwerden. Diese kartoffelähnliche Heilpflanze stammt aus Südafrika. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Sie hemmen die Enzyme, die bei der Entstehung von Entzündungen eine Rolle spielen. Der Extrakt aus der Teufelskralle soll Studienergebnissen zufolge Schmerzen genauso gut bekämpfen wie der Wirkstoff Diclophenac in niedrigen Dosen. Vor allem traten deutlich weniger Nebenwirkungen auf.
Präparate aus der Teufelskralle sollten Sie ausschließlich als Fertigarzneimittel einnehmen (zum Beispiel Allya, Cefatec, Flexi-loges, Matai, Rheuma-Sern, Rivoltan, Sogoon, Teltonal). Zusätzlich können Sie sich auch einen antirheumatischen Tee zubereiten: Übergießen Sie 1 TL Teufelkrallenwurzel aus der Apotheke mit 300 ml kochendem Wasser. Lassen Sie dies etwa acht Stunden - am besten über Nacht - ziehen, dann abseihen und in drei bis vier Portionen aufteilen, den bitteren Geschmack mit Honig abmildern und über den Tag verteilt schluckweise trinken.