Diese neue Massage entspannt Muskeln und Seele
Sylvia Schneider in Täglich Gesund
vom 29. Dezember 2008, 16:00 Uhr
GNL5356
Ursprünglich entwickelt wurde dieser ungewöhnliche Umgang mit heißen Steinen von indianischen Medizinmännern. Eine Amerikanerin aus Arizona kombinierte das mit klassischer Massage und führte die Methode als La-Stone-Therapie" beziehungsweise Hot-Stone-Massage" (heiße Steine) vor etwa 10 Jahren in den USA ein. Immer häufiger wird sie auch bei uns in Wellnesshotels und Spas angeboten.
Und so funktioniert sie: Als Erstes werden Sie mit einem duftenden Massageöl eingerieben. Dabei achtet der Behandler/die Behandlerin darauf, wo bei Ihnen Verspannungen oder Energieblockaden vorliegen. Nun legen Sie sich auf heiße Steine. An den Energiezentren (Chakren) Stirn, Bauch, Rücken, Hände und Füße werden 54 auf 50 Grad im Wasserbad erwärmte Steine aus geschliffenem Basalt verteilt. Sind Sie besonders empfindlich gegen die Wärme, werden die Steine in Tücher gewickelt.
Kleine Steine bekommen Sie zwischen Zehen und Finger, weitere werden auf Stirn und Oberkörper platziert. Ausgekühlte Steine werden sofort ersetzt. Um überschüssige Wärme abzuleiten und gezielt einen Warm-Kalt-Effekt herzustellen, werden Ihnen noch 18 im Eiswürfelbad gekühlte Marmorsteine aufgelegt.
Nun werden Sie mit warmem Öl und den Steinen massiert, von den Zehen bis zum Kopf. Die Griffe entsprechen den Drück-, Reib- und Knetbewegungen der klassischen Massage, sie wirken jedoch wesentlich intensiver. Die LaStone-Therapeuten behaupten, dass diese Massage 10-mal mehr bringt als eine herkömmliche.
Die Wärme durchdringt dabei Ihren ganzen Körper, lockert verspannte Muskeln, lindert Schmerzen und kurbelt Kreislauf und Stoffwechsel an. Die Gedanken gehen auf Reisen und die Seele entspannt sich. Sie fühlen sich wohlig und angenehm. Ihre Haut ist danach weich und straff.
Die Kosten für eine Massage von 90 bis 120 Minuten betragen ab 90 aufwärts und werden von der Krankenkasse nicht übernommen.