Diese Maßnahmen stärken Ihre Nieren
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 21. Februar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
- Ihr Blutdruck muss gut eingestellt sein.
- Eine erhöhte Eiweißausscheidung im Harn sollte gemindert werden.
- Sie sollten unbedingt auf Rauchen verzichten, den dies schädigt Ihre Nieren ganz besonders.
- Reduzieren Sie Ihren Fleisch- und vor allem Ihren Wurstkonsum - 2 Portionen pro Woche reichen aus, setzen Sie auf pflanzliches Eiweiß (zum Beispiel aus Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchten, kombiniert mit Ei und Milch beziehungsweise Milchprodukten).
- Schränken Sie Ihren Phosphat-Konsum ein, indem Sie auf Cola, Koch- und Streichkäse, Milchpulver, Kondensmilch und phosphathaltige Zusatzstoffe (E-Nummern) verzichten.
- Machen Sie einen Bogen um zu viel Kochsalz (3 bis 4g täglich reichen), um den Wasserstau im Gewebe nicht zusätzlich zu fördern, achten Sie dabei vor allem auch auf verstecktes Salz.
- Sprechen Sie Ihren Schmerzmittelkonsum mit Ihrem Arzt ab, vor allem wenn Sie Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac einnehmen. Aber auch mit Acetylsalizylsäure oder Paracetamol sollten Sie vorsichtig sein.
- Tees aus Goldrute, Hauhechel und Birkenblättern unterstützen die Arbeit der Nieren.
- Ihre Nieren brauchen trotz eingeschränkter Funktion ausreichend Flüssigkeit, sie sollten täglich 1 bis 3 l Urin bilden, bevorzugen Sie Quellwasser und mineralarme Wässer.
- Kontrollieren Sie täglich Ihr Gewicht, um die Flüssigkeitsausscheidung im Auge zu behalten (staut sich das Wasser im Gewebe, nehmen Sie kontinuierlich zu)
- Lassen Sie Blutdruck und Blutzuckerwerte regelmäßig vom Arzt kontrollieren: Senken Sie hohe Blutfettwerte, denn diese können wahrscheinlich das Fortschreiten einer Nierenschädigung vorantreiben.
- Bewegen Sie sich regelmäßig, denn das tut auch Ihrem Nierenstoffwechsel gut.
Morgen verrate ich Ihnen noch mehr natürliche Hilfsmaßnahmen für geschwächte Nieren!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Hannelore Hinz (21.02. 2012 09:22 Uhr):
Ich bin Ihnen sehr dankbar für diesen Beitrag (Nieren). Ich erkrankte 2011 an einem Nierenversagen, es war ein Notfall. Ich war mal Leistungssportlerin. Mein Ernährungsplan war eigentich so gut wie richtig. Und mein Gewicht ist auch OK, es ist eher ein leichtes Untergewicht. Mein Blutdruck ist i.O. Ich habe regelmäßg meine Termine (Wiedervorstellung) beim Facharzt. Ursache des Versagens war ein Virus. Mit besten Grüßen. Hannelore Hinz
Antworten - Kommentar von Karin Buchweitz (21.02. 2012 10:24 Uhr):
Liebe Frau Schneider, toll, daß Sie uns so gut informieren. Vielen Dank. Bei dem Artikel über die Nieren fehtl mir allerdings der Hinweis, wie eine erhöhte Eiweißausscheidung zu vermeiden ist. Muß man dann weniger Eiweißhaltige Produkte essen? Viele herzliche Dankesgrüße Ihre Karin Buchweitz
Antworten - Kommentar von Volker Specht (21.02. 2012 12:22 Uhr):
Als passionierter Zweiradfahrer benutze ich Nierengurte. Selbst im Sommer wehren sie negative Folgen des Fahrtwindes ab.
Antworten - Kommentar von Dagmar Bock (21.02. 2012 14:06 Uhr):
Seit kurzer Zeit erhalte ich Ihre Gesundheits-Tips und ich kann nur sagen, dass ich sehr begeistert bin. Es sind jedesmal viele Themen, die sehr interessant sind und mir wirklich etwas geben. Vielen Dank dafür.
Antworten - Kommentar von Udo Wolfen (23.02. 2012 16:25 Uhr):
Auch ich bin dankbar für den Beitrag und eure Meinung. Meine Nieren sind beide sehr beschädigt aber im Moment stabil bei 17%. Ich lasse komplett Fleisch, Wurst, Salz, Kaffee und Süssgetränke etc. weg. Nur Tee aus Birkenblätter, Löwenzahn und Brennnessel. Ich gehe 3 x die Woche in die Akupunktur zur Stärkung der Niere und es ist etwas besser geworden. Für den Eiweisverlust soll Buchweizen helfen, das verschliesst die "Löcher" in den Nieren, welche für den Eiweissverlust verantwortlich ist. Esst viel Gemüse. Vorsichtig mit Bananen, da hoher Kalium gehalt.
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